LIFE
04/08/2018 14:01 CEST | Aktualisiert 24/08/2018 22:42 CEST

Steve Jobs’ Tochter: Das waren die fiesen letzten Worte meines Vaters

"Du riechst wie eine Toilette."

Justin Sullivan via Getty Images
Im Jahr 2011 starb Steve Jobs an Bauchspeichelkrebs.
  • Die 40-jährige Lisa Brennan-Jobs wird ein Buch über ihre Kindheit mit Vater Steve Jobs veröffentlichen.
  • Darin enthüllt sie auch, was Jobs ihr kurz vor seinem Tod gesagt haben soll.

“Für ihn war ich ein Schandfleck in seinem spektakulären Lebenslauf”, schrieb die 40-jährige Lisa Brennan-Jobs in ihrem Enthüllungsbuch “Small Fry”, das im September erscheinen soll. 

Die Rede ist von Apple-Unternehmer und Multimillionär Steve Jobs, der vor knapp sieben Jahren an Bauchspeichelkrebs starb.

Die älteste Tochter Brennan-Jobs erhebt in ihrem Buch schwere Vorwürfe gegen ihren Vater, der sie schon seit ihrer  Kindheit fies behandelt haben soll.

Steve Jobs schien seiner Tochter Lisa das Leben schwer zu machen

Das Nachrichtenmagazin “Vanity Fair” veröffentlichte erste Auszüge aus dem Buch – darin kommt der einstige Apple-Visionär nicht besonders gut weg.

Im Frühjahr 1978, als Lisa auf die Welt kam, habe Jobs zu jedem gesagt, dass sie nicht seine Tochter sei. Erst nach einem Vaterschaftstest habe er Lisa als seine Tochter anerkannt. 

Im März 1991 heiratete Jobs Laurene Powell, mit der er drei weitere Kinder haben sollte: seine zweite Tochter Erin, seine dritte Tochter Eve und den Sohn Reed.

“Du bekommst gar nichts. Verstehst du? Nichts. Du bekommst nichts”

Außer die nötigen Unterhaltskosten habe er Lisas Familie finanziell nicht unterstützt – und dass, obwohl Jobs zu der Zeit bereits Millionär war und sich Lisas Mutter mit mehreren Jobs über Wasser halten musste.

Zudem sei Jobs öfters harsch und gemein gewesen. So beispielsweise bei Lisas Frage, ob sie irgendwann seinen Porsche haben könnte, wenn er den Wagen selbst nicht mehr brauche.

Seine Antwort fiel klar aus: “Absolut nicht. Du bekommst gar nichts. Verstehst du? Nichts. Du bekommst nichts.”

Brennan-Jobs behauptet: In den letzten zwölf Monaten vor Jobs’ Tod besuchte sie ihn regelmäßig in seiner Villa. Einmal habe sie im Badezimmer ein teures Rosenwasser entdeckt und sich damit eingesprüht. Danach habe sie ihren Vater bei der Verabschiedung umarmt.

“Du riechst wie eine Toilette”

“Als wir uns umarmten, konnte ich seine Wirbel spüren, seine Rippen. Er roch muffig und nach Medizin.”

Sie habe ihm noch gesagt, dass sie bald wieder da sein werde. Da habe er “Lis?” gerufen.

Daraufhin habe er ihr gesagt: “Du riechst wie eine Toilette.” Kurz darauf verstarb der Tech-Pionier.