POLITIK
26/02/2019 08:08 CET

SPD-Aufschwung schon wieder gebremst

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ODD ANDERSEN via Getty Images
SPD-Chefin Andrea Nahles.

► Der Aufschwung der SPD in den Umfragen scheint schon wieder beendet zu sein. Wie bereits die Forschungsgruppe Wahlen registriert auch das Forsa-Institut ein abermaliges Zurückfallen der Sozialdemokraten.

► Nach dem am Montag veröffentlichten “Trendbarometer” von RTL und n-tv verliert die Partei gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt und liegt jetzt bei 16 Prozent. In der Woche zuvor hatte die SPD nach ihrer Kurskorrektur in der Sozialpolitik zwei Prozentpunkte zulegen können.

► Im ZDF-“Politbarometer” der Forschungsgruppe Wahlen war sie zuvor von 16 auf 15 Prozent zurückgefallen, während das Emnid-Institut sie noch stabil bei 19 Prozent gesehen hatte. Die Union gewinnt bei Forsa einen Punkt hinzu und kommt auf 30 Prozent (“Politbarometer”: 31/plus 1).

► Die Grünen verlieren bei Forsa einen Punkt, sind mit 20 Prozent aber stabil zweitstärkste Partei. Die FDP kommt auf 9 (minus 1), die Linke auf 7 (plus eins) Prozent. Die AfD verharrt bei 12 Prozent.

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Neue Zahlen zeigen zudem: Die an der Regierung beteiligten Parteien CDU, CSU und SPD haben im vergangenen Jahr jeweils mehrere tausend Mitglieder verloren.

Am stärksten traf der Schwund die CDU. Sie hatte zum Jahresbeginn 2018 noch knapp 426.000 Mitglieder und ist seitdem um rund 11.000 auf aktuell etwa 415 000 Mitglieder abgesackt.

 

Bei der SPD sank die Mitgliederzahl in dem Zeitraum weniger stark: von rund 443.000 auf jetzt knapp 438.000 Mitglieder. Auch die CSU verbuchte ein Minus: Nach 141.400 zum Jahresbeginn 2018 kommt sie aktuell noch auf gut 139.000 Mitglieder.

Die Linke stagnierte bei gut 62.000 Mitgliedern. die FDP gewann knapp 1000 hinzu und hat nun knapp 64.000 Mitglieder. Auch bei der AfD gab es ein Plus von knapp 1000 auf jetzt 33.615 Mitglieder.