18/01/2018 15:20 CET | Aktualisiert 18/01/2018 17:26 CET

Willkommen, neues Jahr! So hältst du deine Sportvorsätze ein

iStock/jacoblund

Das neue Jahr hat begonnen und alle sagen: „An Weihnachten ganz schön geschlemmt.“ Und dein Spiegel sagt: „Sieht man!“ Jetzt hilft dir ein gutes und vor allem abwechslungsreiches Training, das deinen Körper wieder Zufriedenheit spüren und ausstrahlen lässt. Hier kommen zehn Super-Tricks, wie du auch nach der ersten harten Einheit im neuen Jahr am Ball bleibst.

1. Mach eine Bestandsaufnahme

Wer bist du? Wo willst du hin? Welche Probleme könnten auf deinem Weg auftauchen? – Sobald du diese Fragen für dich beantwortet hast, hast du schon eine der wichtigsten Herausforderungen gemeistert. Denn wenn dein Kopf motiviert ist, wird es dein Körper auch sein. Weiter geht’s …

2. Gib dir wenig Entscheidungszeit

Falls du schon weißt, was du machen möchtest, klicke gleich weiter zu Tipp Nummer 3. Falls nicht, solltest du es bald tun. Denn je länger du auf deinen Ideen und Vorstellungen herumkaust, desto mehr Eventualitäten und Fallstricke wirst du auch finden. Deswegen entscheide dich schnell für deine Neujahrs-Sportherausforderung. Wir sagen „Sport“ und du sagst …?

3. Du bist einer von vielen

Sport in der Gruppe macht am meisten Spaß – und er verpflichtet. Wenn du eh ein Teamplayer bist, weißt du, wie schwierig es fällt, eine einmal getroffene Sportverabredung wieder zu canceln. Das sollte auch so bleiben, sonst bist du bald die längste Zeit ein Teamplayer gewesen. Wenn du aber gerne für dich bleibst, dann kann es hilfreich sein, an ausgewählten Tagen einen Freund oder eine Freundin mitzunehmen. Es tut gut, nicht ganz auf sich gestellt zu sein und wenn man zu zweit ist, will man einander doch zeigen, was sich seit dem letzten Mal getan hat.

4. Zeig doch, was du kannst

Es klingt vielleicht zunächst seltsam, aber der Effekt ist riesig. Poste bei Insta, Pinterest oder Facebook spannende, lustige oder interessante Bilder von deinen Einheiten. Das macht Spaß, kann irre witzig sein und hebt nachweislich die Motivation – einer Umfrage zufolge um mindestens 75 Prozent. Und auch im Offline-Leben ist es schön, die lobenden Worte von Familie, Kollegen und Freunden zu hören. Deswegen: Erzähl doch mal, wie weit du gestern Abend gelaufen bist...

5. Endlich mal Zeit für die interessanten Dinge

Der Job ist so mittelspannend, zu Hause ist es eher stressig und überhaupt hast du nie Zeit für Sachen, die dich wirklich interessieren? Früher wäre das ein Grund gegen den Sport und für ein gutes Buch gewesen. Aber heute passen die beiden Dinge phänomenal gut zueinander: beim Joggen die neue Platte hören, im Fitnesscenter ein Hörbuch oder die alten Hörspiele aus der Jugend – und auf dem Heimtrainer diese irre spannende Serie streamen ... Wenn du währenddessen Sport machst, wird dich sicher niemand dabei stören.

6. Plane Phasen der Schwäche ein

Letzte Woche noch eine dreiviertel Stunde am Stück Bahnen geschwommen und heute schon nach zwanzig Minuten alle? Auch das gehört dazu. Viele Menschen unterschätzen den Einfluss der Psyche auf den Sport. Auch ein Profifußballer spielt nicht gut, wenn er mit dem Kopf woanders ist. Sport kann zwar blöde Gedanken vertreiben und Ordnung ins Oberstübchen bringen, aber manchmal geht auch einfach gar nichts. Deswegen: Sei nicht zu streng mit dir. Gönn dir lieber noch einen Saunagang – beim nächsten Mal wird es wieder besser.

7. Die kleinen Dinge des Alltags

Direkt nach dem Aufstehen schon einen verspannten Rücken? Du hast die Bahn zwar noch gekriegt, aber jetzt stehst du hechelnd im vollen Abteil? Die drei Stockwerke bist du schon ewig nicht mehr ohne Aufzug hochgekommen? – Schreibe dir diese Momente auf, in denen dein Alltag dir klarmacht, dass du ganz dringend mal wieder Bewegung brauchst. Wenn du das nächste Mal vor der Wahl stehst: Sport, ja oder nein – musst du nur diese Notizen auf deinem Smartphone lesen...

8. Motivationstricks für die Hosentasche

Unser Gehirn hat zwar viele Windungen, aber manchmal ist es auch ziemlich leicht zu überlisten. Hier einige Profitricks: Wechsle deine Trainingsabläufe alle sechs Einheiten. Plane deinen Sport wie alle anderen Termine der Woche auch. Notiere deine Fortschritte oder lass dir von einer Trainings-App helfen. Balle die Fäuste, das setzt Motivationshormone frei. Lächle vor dem Spiegel, der Körper kann gar nicht anders als gute Laune zu bekommen. Gönn‘ dir einen Cheat Day, an dem du alles machen und essen darfst – Niemand ist perfekt.

9. Jeden Tag etwas Neues

Es gibt unzählige Sport-Challenges, die du per App, in den sozialen Netzwerken oder einfach mit dir selbst annehmen kannst. Montags ist Sit-up-Tag, Dienstag wird geplankt, mittwochs musst du dringend Liegestütze machen und donnerstags ... Du weißt schon. Wenn du die Challenge an einem Tag verpasst, musst du am darauffolgenden zwei Übungen machen. Wetten, das geht auch ohne Strafeinheit?

10. Frag mal deine Krankenkasse

Viele Krankenkassen helfen dir dabei, dein ganz persönliches Sportprogramm durchzuziehen. Manche mehr, manche weniger. Sport machst du nämlich nicht nur, um schick auszusehen, sondern vor allem, weil du deinem Körper damit viele Glückshormone, stabile Muskulatur, einen Super-Stoffwechsel und superstarke Abwehrkräfte schenkst. 

Die Kasse KNAPPSCHAFT zum Beispiel hat ein ganzes Sportbonus-Programm. Da bekommst du jeweils 70 Euro fürs Schwitzen im Fitnessstudio und im Sportverein – einfach so. Mehr Infos findest du hier.