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08/02/2018 13:57 CET | Aktualisiert 08/02/2018 13:57 CET

Sexmythen - was ist dran…?

Sex ist die schönste Nebensache der Welt und natürlich redet jeder darüber - oft aber eine Menge Müll. Stimmt es wirklich, dass Männer nur eine bestimmte Anzahl an Schüssen zur Verfügung haben, bevor die Pumpe leer ist? Und ist die Geschichte vom G-Punkt nur ein Märchen? Wir gehen heute fünf bekannten Sexmythen auf den Grund:

1. Nach 1000 Schuss ist Schluss

Das ist ein häufig zitierter Spruch, der manchen Jungs wohl die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Haben Männer wirklich nur eine begrenzte Anzahl an Samenergüssen zur Verfügung, bevor sie einfach nicht mehr können? Nein, keine Sorge Jungs. Die Hoden produzieren das ganze Leben über Spermien. Ihr könntet also auch noch mit 100 eine gebärfähige Frau schwängern - also lieber aufpassen und immer gut verhüten!

2. Ananas-Sperma?!

Hat nicht auch schon mal ein Freund von euch behauptet, dass bestimmtes Essen und Trinken den Geschmack des Spermas verändern würden? “Na, klar”, denkt man sich da schnell. Aber es stimmt wirklich! Alles, was man isst oder trinkt, kann den Geschmack des Spermas verändern. Die Veränderung ist natürlich in beide Richtungen möglich: Knoblauch, Spargel, Nikotin bringen häufig negativen Geschmack mit sich. Aber(!), kleiner Lifehack am Rande: Wenn ihr bei eurer neuen Geliebten so richtig punkten wollt, verdrückt am besten eine Menge Ananas, Papaya und Zitrusfrüchte. Ein kleiner Eiweiß-Snack am Abend muss ja auch nicht immer aus dem Kühlschrank kommen…

3. Auf der Suche nach dem Punkt der Lust

Habt ihr auch schon mal so lang den G-Punkt eurer Freundin gesucht, wie Indiana Jones den verlorenen Schatz? “Vielleicht gibt’s den ja auch einfach gar nicht”, könnte man sich dann denken. Doch, den gibt es. Die Zone liegt circa fünf Zentimeter vom Eingang der Scheide entfernt, zur Bauchdecke hin, direkt hinter dem Schambein. Allerdings ist das mit dem G-Punkt, wie mit einer Piñata: Bei manchen ist das der Weg zum ganz großen Glück, bei anderen aber auch nur der, zu ein paar lausigen Bonbons. Übrigens wurde der G-Punkt nach seinem Entdecker Ernst Gräfenberg benannt, der diesen magischen Ort in den 50er-Jahren gefunden hat - also doch ein bisschen wie bei Indiana Jones.

4. Single müsste man sein…

Eure Freunde sind Single und meinen, sie würden jeden Tag auf die Jagd gehen können und so viel Sex haben, wie noch nie in ihrem Leben? Bullshit. Laut einer Studie haben nämlich unverheiratete Paare mit 131 mal pro Jahr am meisten Sex. Danach folgen die Verheirateten mit 85 Schäferstündchen im Jahr. Die Singles belegen in diesem Ranking sogar den letzten Platz - mit nur 64 Mal. Also wieder nur ein Mythos.

5. Wie die Nase eines Mannes…

… so auch sein Joannes! Das ist natürlich eine altbekannte Weisheit, nach der schon die alten Ägypter ihren Pharao aussuchten. Deshalb wird Thomas Gottschalk dort auch bis heute als König verehrt. Nein, mal im Ernst: Wissenschaftler haben tatsächlich zu diesem Thema geforscht und keinen Zusammenhang zwischen der Nasenlänge und der Penislänge der Studienteilnehmer gefunden. Also Mädels: Auch hinter einem Stupsnäschen könnte sich eine große Überraschung verstecken.

Lasst euch von den Mythen und vom Gerede der Leute nicht verunsichern. Wichtig ist nur:

Do what you want. Do it with love, respect and condoms.

Kein Mythos ist auf jeden Fall, dass jeder seine Zeit braucht. In unserem letzten Blog-Beitrag könnt ihr lesen, warum es überhaupt kein Ding ist, ein Spätzünder zu sein.

Autor: Maxi

Team Blog

Jugend gegen AIDS e.V.