LIFE
13/10/2018 14:50 CEST | Aktualisiert 13/10/2018 16:32 CEST

Sex-Gutscheine: So wollte eine Kölnerin 10.000 Euro Schulden abstottern

Sie hat mit ihrem Freund einen bizarren Vertrag abgeschlossen.

LightFieldStudios via Getty Images
Eine Kölnerin hat ihre Schulden mit Sex begleichen wollen. (Symbolbild)
  • Eine Kölnerin hat ihrem Freund 10.000 Euro geschuldet.
  • Sie kam auf eine kuriose Idee, diese Summe abzubezahlen: mit Sex-Gutscheinen.

10.000 Euro ist viel Geld. Eine solch hohe Summe kann kaum jemand auf einen Schlag bezahlen. Deshalb ist oft Sparen angesagt.

Dass man die Schulden allerdings auch anders abbezahlen kann, bewies eine 58-jährige Frau aus Köln. Da ihr offenbar das Geld fehlte, ließ sie sich etwas Seltsames einfallen: Sie stellte ihrem Gläubiger 108 Sex-Gutscheine im Wert von je 99 Euro aus. Darüber berichtet die Kölner Lokalzeitung “Express”.

Das Paar hat einen bizarren Vertrag abgeschlossen

Nachdem der 65-jährige Freund der Frau das Geld lieh, habe er sich absichern wollen: mit einem abstrusen Vertrag.

“Frau L. gewährt Herrn G. nach einer Trennung drei Mal monatlich und auf die Dauer von drei Jahren jeweils einen dreistündigen Sex-Service, mit allem, was sein Herz, beziehungsweise sein Dicker Sch.... begehrt“,  heißt es in dem Vertrag, der dem “Express” vorliegt.

Beide unterschrieben die Vereinbarung. Und es ging auch noch weiter. Genaue Sex-Praktiken wurden in dem Vertrag zwischen den beiden ebenfalls festgelegt: “Oral-Französisch gepaart mit Cunnilingus-Extravaganzen, Anal-Griechisch oder Proktos-Eros, das doppelte Rosetten-Vergnügen.“

Alles selbstverständlich mit Hingabe – ah ja.

Gutscheine mit Besonderheit

Laut Vereinbarung sei jeder einzelne der Sex-Gutscheine an einen fremden Mann oder eine fremde Frau übertragbar. Sollte die Frau mit der Wahl des Kandidaten nicht zufrieden sein, müsse sie den Wert des nicht eingelösten Gutscheins an ihren Gläubiger bezahlen.  

Zur Sprache kam der Vertrag während einer Gerichtsverhandlung. Die Frau wollte hier ein Kontaktverbot erreichen, da sie offenbar doch nicht mir dem Sex-Vertrag einverstanden war. “Ich bin devot und naiv”, gab sie laut der Zeitung zu.

Das ehemalige Paar sollte sich laut Richterin nun aus dem Weg gehen, ansonsten drohe eine Zahlung von bis zu 250.00 Euro oder Haft. Die Frage, was aus den restlichen Gutscheinen des Mannes werde, beantwortete die Richterin im Saal nicht.

(jkl)