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06/03/2018 12:01 CET | Aktualisiert 07/03/2018 13:29 CET

Frau bietet im Internet Körper an – dann eskaliert die Situation

"Wer kommt, der kriegt Sex - umsonst."

  • Die chinesische Bloggerin Miss Ye hat mit einem öffentlichen Aufruf für Chaos in ihrem Hotel gesorgt
  • Nachdem sie auf ihrem Profil kostenlosen Sex versprochen hatte, pilgerten tausende Menschen zu ihrem Hotelzimmer

Damit hatte die 19-jährige Bloggerin Miss Ye offenbar nicht gerechnet: Nachdem sie auf Weibo, einem chinesischen sozialen Netzwerk, zum Sex einlud, kamen wohl knapp 3000 Menschen in das Hotel, in welchem sich die junge Frau befand.

Ein öffentlicher Sex-Aufruf führte zu Chaos

Der Post, den Miss Ye inzwischen gelöscht hat, lautete: “Wer kommt, der kriegt Sex – umsonst.” Das berichtete die britische Tageszeitung “Daily Mail”.

Zudem hinterließ die junge Bloggerin ihre genaue Adresse: Im Hilton-Hotel der chinesischen Stadt Sanya. Auch ihre Zimmernummer 6316 gab sie bekannt. 

Es kam, wie es kommen musste: Knapp 3000 Menschen sollen laut lokalen Medienberichten dem Aufruf gefolgt sein. Sie seien in das Hotel gelaufen und hätten an die Tür der Bloggerin geklopft.

Die Mitarbeiter des Hotels wurden auf den Vorfall aufmerksam, nachdem sie mehrere Anrufe von Fremden bekommen hätten, die wegen des Posts der jungen Frau nachfragten.

Miss Ye ahnte eigenen Angaben zufolge nicht, wie viele Menschen sie mit ihrem Post anlocken würde.

Nachdem der Auflauf vor ihrer Tür immer größer wurde, schrieb sie unter ihren Post, dass sie nur Spaß gemacht hätte und dass niemand zu ihr aufs Zimmer kommen dürfte.

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Die Polizei nahm sie vorläufig fest

Die Meute wurde trotzdem so zahlreich, dass die Hotelangestellten und die Polizei der 19-Jährigen zu Hilfe kommen mussten. Die Beamten nahmen Miss Ye daraufhin wegen des Verdachts auf Prostitution vorläufig fest.

Sie musste laut Medienberichten wegen des Vorfalls 15 Tage in Haft bleiben und umgerechnet knapp 63 Euro Strafe zahlen.

► Die junge Bloggerin hat außerdem nach dem Vorfall ihr Profil aus den sozialen Medien gelöscht. Auch ihren Aufruf zum Sex hat sie inzwischen gelöscht.

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(lm)