LIFE
04/01/2019 11:15 CET | Aktualisiert 04/01/2019 11:59 CET

Wie wir mit gutem Sex ganz einfach unsere Vorsätze für 2019 umsetzen können

Mehr Sport, weniger Stress und mehr Achtsamkeit könnt ihr auch gemeinsam beim Sex erleben.

Strelciuc Dumitru via Getty Images
2019 - neues Jahr, neues Glück: So setzt ihr eure Vorsätze auch im Bett um (Symbolbild).

Mehr Sport, weniger Stress, generell gesünder und achtsamer leben – diese guten Vorsätze hört man von Familie, Freunden und Bekannten am Anfang eines jeden Jahres. Sobald der Neujahrs-Kater nachgelassen hat, sind viele von uns (zumindest eine Zeit lang) hochmotiviert, nun drei Mal pro Woche joggen zu gehen, Tagebuch zu führen oder jeden Morgen einen Grünkohl-Smoothie zu trinken.

Bei der ganzen Körper- und Seelenoptimierung wird das Sexleben gerne mal außer Acht gelassen. Warum nehmen wir uns im Jahr 2019 nicht mal vor, so richtig viel und guten Sex zu haben? Das könnte nicht nicht nur uns, sondern auch unseren Partnern gut tun und macht in der Regel mehr Spaß, als sich mit püriertem Gemüse zu beschäftigen. 

Wem nun Angst und Bange wird, er müsse neben Sport-, Gesundheits- und Entspannungseinheiten auch noch Zeit für guten Sex freischaufeln, den können wir beruhigen: Euer Liebesleben lässt sich gut mit euren Vorhaben verbinden. Mit den folgenden drei Sexstellungen und -techniken könnt ihr eure guten Vorsätze gleich mit umsetzen – für ein besonders erfülltes Jahr 2019. 

1. Mehr Sport: Sex im Stehen

Wer sich im Jahr 2019 mehr bewegen möchte, kann schon im Bett damit beginnen: Auch Sportmuffel kommen beim Sex auf ihre Kosten, und die ein oder andere Stellung erfordert körperliches Geschick, Kraft und Ausdauer. 

Gerade bei Sexstellungen im Stehen ist euer sportliches Können gefragt – zum Beispiel könntet ihr den “Delfin” ausprobieren: Diese Position macht genauso viel Spaß, wie sie anstrengend ist – gleichzeitig trainiert ihr auch noch euren Gleichgewichtssinn. 

HuffPost Deutschland

Dabei stellt sich die Frau vor den Mann und wendet ihm die Rückseite zu. Dann hebt sie ein Bein, streckt dieses nach hinten aus und schlingt es um seine Hüfte. 

Der Mann wiederum hält die Hüften seiner Partnerin oder auch das erhobene Knie fest, um ihr mehr Stabilität zu verleihen – Partner-Workout mal anders. 

Mehr zum Thema: “Das horny Einhorn”: Diese Sex-Position ist magisch

2. Mehr Gelassenheit: Die 69er-Stellung mit einem neuen Dreh

Sich zurücklehnen, den müden Kopf gemütlich ablegen, sich einfach mal verwöhnen lassen: Wer Entspannung sucht, muss nicht umbedingt in ein teures Spa gehen. Auch zu Hause im Bett, gemeinsam mit dem Partner, könnt ihr eine Pause vom stressigen Alltag einlegen – und euch gleichzeitig eurem Sexleben widmen. 

Dabei müsst ihr nicht immer die wildesten Stellungen ausprobieren, euch ruhelos räkeln und lautes Stöhnen von euch geben: Versucht doch mal, auch ins Schlafzimmer mehr Gelassenheit zu bringen. 

Dafür eignet sich vor allem die 69er-Stellung – allerdings mit einem kleinen Twist: Euer Partner und ihr solltet mal probieren, euch auf die Seite zu legen. Dabei könnt ihr beide gemütlich den Kopf auf dem Bein des jeweils anderen ablegen, die Augen schließen und genießen, während ihr euch gegenseitig oral befriedigt. 

3. Mehr Achtsamkeit: Tantra

Achtsamkeit ist seit Jahren schon der große Lifestyle-Trend – warum nicht auch einmal mehr davon in sein Liebesleben bringen? Gerade Partner, die schon seit vielen Jahren miteinander zusammen sind, könnten von kleinen Achtsamkeits-Übungen, die das Bewusstsein füreinander schärfen, profitieren. 

Die amerikanische Journalistin Sarah Ivens zum Beispiel beschreibt in ihrem Blog, wie eine Tantra-Übung sie und ihren Partner wieder näher zusammen brachte. Beim Tantra geht es nicht um schnelle Befriedigung, sondern eine neue sexuelle Erfahrung durch kleinere Übungen oder sinnliche Massagen.

So hat Ivens mit ihrem Partner eine Blickkontakt-Übung ausprobiert: Sie forderte ihren Partner erst auf, an einen schönen, gemeinsamen Moment zu denken – dann sahen sie sich minutenlang gegenseitig tief in die Augen. 

“Es war eine überraschend sinnliche Erfahrung”, meint Ivens dazu. Seitdem habe es zwischen Ivens und ihrem Mann wieder gefunkt.

Wer also einmal ganzheitliche und achtsame Sexpraktiken ausprobieren möchte, könnte mit dieser kleinen Blickkontakt-Übung beginnen. 

(kiru)