NACHRICHTEN
27/06/2018 18:30 CEST

Schweiz – Costa Rica im Live-Stream: Fußball-WM online sehen

Den Schweizern reicht im WM-Gruppenfinale ein Punkt, um das Achtelfinale zu erreichen.

  • Das Spiel Schweiz – Costa Rica in Nischni Nowgorod wird dieses Mal von dem kleinen Sender ZDFinfo übertragen.
  • Das Gruppenfinale der Fußball-Weltmeisterschaft könnt ihr auch im Live-Stream sehen.

Das WM-Gruppenfinale Schweiz – Costa Rica im Live-Stream sehen: Nach den tagelangen Debatten über den Adler-Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri gegen Serbien sind die Schweizer froh, dass am Mittwoch das nächste Spiel ansteht.

Mit Xhaka, Shaqiri und Kapitän Stephan Lichtsteiner, die für ihre politischen Gesten mit einer Geldstrafe belegt wurden, wollen die Eidgenossen gegen die bereits ausgeschiedenen Costa Ricaner den Sprung in die K.o.-Runde perfekt machen.

“Der Sieg ist das Ziel, und wir wollen wenn möglich auch Erster der Gruppe werden”, sagte Trainer Vladimir Petkovic am Dienstag.

WM-Spiel Schweiz –Costa Rica im Live-Stream von ZDFinfo sehen 

Das Spiel Schweiz – Costa Rica in Nischni Nowgorod wird dieses Mal von dem kleinen Sender ZDFinfo übertragen.

Das liegt daran, dass die Spiele am Ende der Vorrunde jeder Gruppe parallel stattfinden.

Während die Partie Brasilien – Serbien um 20.00 Uhr im ZDF gezeigt wird, überträgt ZDFinfo das Duell Schweiz – Costa Rica ebenfalls um 20.00 Uhr.

►WM 2018 im Live-Stream: Schweiz – Costa Rica bei ZDFinfo

Auch der Pay-TV-Sender Sky zeigt 25 Spiele im Live-Stream.

Diese sind allerdings nur mit einem speziellen Abonnement abrufbar und nicht über Sky Go zu sehen. Denn der Sender überträgt die ausgewählten Spiele lediglich auf Sky Sport UHD. 

Voraussetzung für den Empfang der auf Sky gezeigten WM-Spiele ist ein Sky Q / Sky+ Pro Receiver, der die UHD-Inhalte abspielen kann. 

Anzeige

HuffPost-Angebot: Mit dem Supersport Ticket von Sky Ticket erlebt ihr Live-Sportevents im Stream.

1 Monat Supersport bei Sky für einmalig 9,99€ – in der letzten Juni-Woche (Angebot ist gültig bis Ende Juli).

Schweizer in Nischni Nowgorod: “Wir gegen die Welt”

Erzielt sein Team im Duell mit Costa Rica ein Tor, wird sich die viel diskutierte Jubel-Geste nicht wiederholen. Da ist sich Mittelfeldspieler Valon Behrami sicher. “Das wird in Zukunft nicht mehr passieren, weil solch ein besonderes Spiel nicht mehr vorkommen wird”, sagte der 33-Jährige.

Der Fall sei nun abgeschlossen. Shaqiri und Xhaka, die kosovarische Wurzeln haben, und auch Lichtsteiner formten beim 2:1-Sieg gegen Serbien mit den Händen den Doppeladler, der die albanische Flagge ziert.

Die Turbulenzen der vergangenen Tage haben das Team noch enger zusammenrücken lassen. “Wenn etwas passiert, wenn einer von uns attackiert wird, dann stärkt das die Gruppe. Wir lassen keinen alleine und lassen nicht zu, dass ein Einzelner den Leuten zum Fraß vorgeworfen wird”, sagte Defensivspieler Michael Lang.

Und dann brachte der von Borussia Mönchengladbach umworbene Rechtsverteidiger die Stimmung im Schweizer Lager in der Wolgastadt Togliatti auf den Punkt: “Wir gegen die Welt.”

Den Schweizern reicht ein Punkt, um das Achtelfinale zu erreichen

Mit diesem Trotz-Gefühl soll es für die Schweizer in Russland noch weit gehen. Schon vor dem Turnier hatte Petkovic das Erreichen des Achtelfinals selbstbewusst als Minimalziel ausgegeben.

Dafür reicht der Nati am Mittwoch in Nischni Nowgorod bereits ein Punkt. Doch nach den ermutigenden Auftritten gegen Brasilien (1:1) und Serbien (2:1) wollen die Schweizer dieses Mal mehr.

Das erste WM-Viertelfinale seit der Heim-Weltmeisterschaft 1954 ist das große Ziel.

Ottmar Hitzfeld, Vorgänger von Petkovic als Nationalcoach, traut der Mannschaft das absolut zu. “Die Spieler haben einen großen Schritt gemacht”, sagte der 69-Jährige, der die Nati von 2008 bis 2014 trainierte, im Interview der Schweizer Boulevard-Zeitung “Blick”.

Bei der WM in Brasilien schied die Schweiz vor vier Jahren unter ihm im Achtelfinale unglücklich gegen Argentinien aus.

Doch Hitzfeld hält die aktuelle Auswahl für stärker, da die Spieler erfahrener seien. “Sie haben sich in den Vereinen weiterentwickelt, viele sind Stammspieler und Leistungsträger. Davon profitiert die Nati.”

Hitzfeld: “Aber jetzt muss es wieder um Fußball gehen”

Der langjährige Erfolgscoach von Bayern München und Borussia Dortmund hat die jüngsten Diskussionen in der Schweiz natürlich aufmerksam verfolgt. “Dass es eine Debatte ausgelöst hat, ist normal”, sagte Hitzfeld. “Aber jetzt muss es wieder um Fußball gehen. Jetzt muss wieder die ganze Schweiz hinter der Nati stehen.”

Mit Zusammenhalt und geballter Unterstützung ins Achtelfinale. Und dann? Dann könnte es gegen Weltmeister Deutschland gehen.

Was auch für Hitzfeld ein ganz besonderes Duell wäre, in dem er der Schweiz die Daumen drücken würde.

“Ich habe zwei Herzen in meiner Brust mit meinem deutschen Pass. Aber die Schweizer Spieler und der Verband liegen mir näher. Daher bin ich im Herzen für die Schweiz”, sagte Hitzfeld, für den die DFB-Elf aber Favorit wäre. “Wenn die Deutschen nun ins Rollen kommen, sind sie schwer zu schlagen.”