LIFE
02/08/2018 16:24 CEST | Aktualisiert 02/08/2018 16:31 CEST

Schwangere bestellt McDonalds-Kaffee – kurze Zeit später ruft sie Giftnotruf

Der Konzern hat sich bereits entschuldigt.

Bloomberg via Getty Images
Eine Frau aus Kanada wurde versehentlich vergiftet. (Symbolbild)
  • Eine schwangere Frau hat in einer McDonalds-Filiale Kaffee bestellt – doch am Ende hatte sie Reinigungsmittel im Getränk.
  • Sie musste deshalb bei einem Giftnotruf anrufen.

Die schwangere Sarah Douglas aus der kanadischen Stadt Alberta erlebte in einer McDonalds-Filiale einen Albtraum: Sie orderte einen Latte Macchiato. Doch stattdessen wurde sie von einem Mitarbeiter versehentlich mit Reinigungsmitteln vergiftet.

Sie war mit ihrem Sohn auf dem Weg zu einem Baseball-Turnier, als sie in einen Drive-In fuhr. Doch als Douglas einen Schluck nahm, merkte sie schnell, dass etwas nicht stimmte.

Schwangere ruft den Giftnotruf

Sie spuckte den Kaffee sofort aus. Zum Glück: Als die Frau ins Fast-Food-Restaurant zurückkehrte, um sich zu beschweren, erklärte ihr ein Mitarbeiter, dass jemand die Milchleitung mit der von Reinigungsmitteln verwechselt habe.

Aus Sorge kontaktierte die schwangere Frau den Giftnotruf der Stadt. Wie es Douglas gesundheitlich ging, ist nicht bekannt.

Fakt ist aber: Die Geschichte muss offensichtlich gut ausgegangen sein. Die Frau will nun nämlich ihre Erfahrung mit möglichst vielen Menschen teilen, damit eine ähnliche Geschichte nie wieder vorkommt.

Auch McDonalds meldet sich zum Vorfall

Auch der Konzern hat sich inzwischen zu Wort gemeldet.

Die McDonalds-Sprecherin Dan Brown erklärte: “Wir reinigen jeden Morgen die Maschine. Leider war die Milchzufuhr mit der Reinigungslösung verbunden, als das Getränk für Douglas zubereitet wurde.

Weiter sagte sie: “Wir haben sofort Maßnahmen ergriffen, um die richtigen Reinigungsverfahren mit dem Team zu überprüfen und zusätzliche Schilder als Erinnerung angebracht.”

Zudem sei bereits ein Gesundheitsinspektor zur Kontrolle im Restaurant gewesen. Der Frau mag das trotzdem nicht helfen – sie wird wahrscheinliche nicht mehr so schnell einen Kaffee bei McDonalds trinken.

Der Artikel erschien im Original in der kanadischen HuffPost und wurde von Nadine Miller aus dem Englischen übersetzt.

(kiru)