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17/10/2018 09:58 CEST

Schülerin verteilt Kekse – sie sind mit der Asche der Großmutter gebacken

Mindestens neun Kinder sollen von den Keksen gegessen haben.

  • Ein Mädchen soll ihren Klassenkameraden Kekse gegeben haben, die mit der Asche seiner Großmutter zubereitet worden sein. 
  • Mindestens neun Kinder sollen von den Keksen gegessen haben.
  • Oben im Video seht ihr einen ebenso kuriosen Vorfall in einer Schule: Schüler haben Sexualkunde-Unterricht – danach müssen acht Kinder ins Krankenhaus.

Die ermittelnde Polizei selbst spricht von einem “kuriosen Fall”: In einer Schule in dem US-Bundesstaat Kalifornien soll eine Schülerin ihren Klassenkameraden Kekse angeboten haben.

Das Ungewöhnliche: Die Kekse sollen mit der Asche ihrer Großmutter gebacken worden sein.

Das berichtet unter anderem die britische Zeitung “Daily Mail”.

Die Polizei ermittelt nun in dem bizarren Fall. Der Vorfall wurde nur deshalb publik, weil ein Junge seinen Eltern erzählt hatte, dass seine Klassenkameradin Kekse mit menschlicher Asche verteilt hat. Die Kekse soll sie schon vor zwei Wochen verteilt haben.

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Die Polizei geht davon aus, dass mindestens neun Schüler von der etwas anderen Backware gegessen haben. Bis jetzt sollen jedoch keine Berichte zu gesundheitlichen Schäden der Kinder vorliegen.

Kind verteilt Kekse mit Asche der Großmutter

Die Mutter des Jungen, der den Vorfall gemeldet hatte, klagte die Schule an. Sie wirft den Verantwortlichen vor, dass sie den Keks-Vorfall unter den Tisch kehren wollten. Demnach soll die Schule die Eltern nicht sofort über den Vorfall aufgeklärt haben. Der Vater des Jungen fügte hinzu: 

“Die Schule scheint sich bisschen mehr Sorgen darüber zu machen, sich selbst zu schützen als die Schüler zu beschützen.”

Am Montag veröffentlichte die Schule eine Erklärung. Darin heißt es:

“Die physische und psychische Sicherheit unserer Schüler hat für uns erste Priorität.”

Polizei untersucht den kuriosen Vorfall

Wie die Zeitung schreibt, soll die Polizei derzeit mit zwei Schülern sprechen, die für den bizarren Keks-Vorfall verantwortlich sein sollen. Es sei jedoch noch nicht sicher, wie die Verantwortlichen bestraft werden sollen. 

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Der Polizist Paul Doroshv sagte der Zeitung:

“Aufgrund der Tatsache, dass der Fall so ungewöhnlich ist, müssen wir viele Nachforschungen anstellen.”

Die Kekse werden momentan in einem Labor untersucht. Wie das Mädchen an die Asche der Großmutter gekommen ist, und was ihre Eltern zu dem Vorfall sagen, ist nicht bekannt.

(nmi)