LIFE
07/08/2018 11:34 CEST

Kind will mit todkranker Mutter letztes Mal in Urlaub – Schule verhindert es

Die 36-Jährige hat Krebs im Endstadium.

Angela Rose
Die Britin wollte einen letzten Urlaub mit ihrem Sohn verbringen.
  • Eine 36-jährige Britin ist todkrank und will ihren letzten Urlaub mit ihrer Familie verbringen. 

  • Die Schule des achtjährigen Sohnes stellt sich ihnen in den Weg.

Angela Rose aus Milton Keynes in England hat Krebs im Endstadium. Um einen letzten Urlaub mit ihrer Familie zu verbringen, bat sie die Schule ihres achtjährigen Sohnes Carlos, ihn für einige Tage vom Unterricht zu befreien. 

Die Schule verweigerte und gab als Grund an, dass ihre Krankheit keine besonderen Umstände seien, berichtet die britische Boulevardzeitung “The Sun”.

Ein Jahr zuvor bekam Rose die Diagnose Brustkrebs. Nach wenigen Wochen begann er allerdings zu streuen und die Ärzte teilten ihr mit, sie habe nur noch ein bis höchstens zwei Jahre zu leben. Diese Zeit wollte die dreifache Mutter nutzen, um noch einige schöne Momente mit ihren Liebsten zu verbringen.

Die 36-Jährige hat nur noch wenige Monate zu leben

Rose schrieb einen Brief an die Schule ihres Sohnes und bekam eine dreiste Absage: Schüler könnten den Unterricht nur dann verlassen, wenn es sich um “besondere Umstände” handelt. Eine todkranke Mutter scheint nicht unter die Regel zu fallen. 

“Wenn eine 36-jährige Mutter, die ihren Jungen ein letztes Mal mit in den Urlaub neben will, kein besonderer Umstand ist, dann weiß ich nicht, was es sein soll”, sagte Rose der “Sun”.

Der achtjährige Carlos hat laut Aussage von Angela Rose selten in der Schule gefehlt. 

Die Schule entschuldigt sich, doch die Mutter ist empört

Inzwischen hat sich die Schule bei der Mutter entschuldigt.

Obwohl wir wussten, dass gesundheitliche Beschwerden hatte, haben wir das Ausmaß nicht gesehen. Das hätten wir besser prüfen müssen – das haben wir aber nicht getan und das tut uns sehr leid”, sagte ein Sprecher der Schule der “Sun”.

Für Angela Rose ist die Entschuldigung jedoch unverständlich. Schließlich habe sie für die Beurlaubung einen Antrag ausfüllen müssen.

“Ich habe klar und deutlich gemacht, dass ich Krebs im Endstadium hatte und es unser letzter gemeinsamer Urlaub ist”, sagte sie der Zeitung.

Am Ende ließ die Schule den Achtjährigen doch gehen. Der Sohn durfte mit seiner Mutter für eine Woche verreisen. 

 

(amr)