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15/02/2018 06:27 CET | Aktualisiert 15/02/2018 15:18 CET

17 Tote bei Schul-Amoklauf in Florida – CNN-Experte bricht in Tränen aus

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Im Video oben: Anti-Terror-Experte Philip Mudd bricht vor laufenden Kameras in Tränen aus

Am Valentinstag sind die USA erneut von einem Schulmassaker erschüttert worden.

Das ist passiert:

 17 Menschen haben durch die Schüsse eines 19-Jährigen in der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland in Florida ihr Leben verloren. Mindestens ein Dutzend weitere werden schwer verletzt.

► Der Schütze soll mit einer Gasmaske, Rauchgranaten, einer halbautomatischen Waffe und einer großen Menge Munition ausgestattet gewesen sein.

► Der mutmaßliche Amokläufer wurde anschließend festgenommen und abgeführt. Er habe sich ohne Widerstand festnehmen lassen, teilte die Polizei mit.

Darum ist es wichtig:

Die USA stellen einen traurigen Rekord auf: Bisher gab es 2018 schon mehr Schulschießereien als in den vergangenen drei Jahren im gleichen Zeitraum.

Das Massaker in Florida ist bereits die 18. Schulschießerei in diesem Jahr – damit fielen alle 60 Stunden Schüsse an einer US-Schule.

Mehr zum Thema: Warum Massaker in den USA nicht zu schärferen Waffengesetzen führen – sondern zu schwächeren

Was ihr noch wissen müsst:

Wie sehr das Land unter Schock steht, zeigt eine Szene auf dem US-Sender CNN: Anti-Terror-Experte Philip Mudd brach vor laufenden Kameras in Tränen aus.

► “Ich habe zehn Nichten und Neffen”, sagte er und verwies auf die Notwendigkeit neuer Gesetze zur Waffenkontrolle. Dann brach seine Stimme ab: “Ein Kind Gottes ist tot. Können wir uns in diesem Land nicht eingestehen, dass wir das nicht akzeptieren können?”

(mf)