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10/01/2019 07:14 CET

Sat.1: So verzweifelt eine reiche Familie, weil sie selbst putzen muss

Bei "Plötzlich arm, plötzlich reich" kann eine reiche Familie kaum glauben, wie ärmere Menschen leben.

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Beim Putzen kommen Mike und Acarina van Summeren an ihre Grenzen – normalerweise übernimmt so etwas das Personal für sie.
  • Bei “Plötzlich arm, plötzlich reich” auf Sat.1 kommen die Protagonisten an ihre Grenzen.
  • Eine reiche Familie ist es nicht gewohnt, selbst zu putzen – und kann es nicht fassen, wie ärmere Menschen leben.

“Das ist ein ganz minderwertiger Spiegel, offensichtlich”, sagt Acarina van Summeren, während sie mit einem Stück Küchenpapier versucht, das Glas blank zu rubbeln. Normalerweise muss Acarina so etwas nicht selbst tun – dafür hat die reiche Sängerin glücklicherweise Personal.

Acarina und ihr Mann Mike van Summeren sind Protagonisten der Sat.1-Show “Plötzlich arm, plötzlich reich”: In der Sendung tauschen arme und reiche Familien eine Woche lang ihre Leben. So muss Familie van Summeren nun in einer 80-Quadratmeter-Wohnung an einer vielbefahrenen Straße ausharren anstatt, wie sonst, in ihrem Schlösschen dem Luxus frönen zu können. 

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Ans Putzen ist die reiche Familie nicht gewöhnt

Nicht nur Wohnraum und wöchentliches Budget von unter 200 Euro müssen die van Summerens von einer armen Familie übernehmen – auch deren wöchentlichen Terminplan müssen sie folgen. An einem Tag steht nun der Wohnungsputz an. Solche Tätigkeiten sind die wohlhabenden van Summerens, die selbstständig im Musik-Business arbeiten, nicht gewohnt.

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Der Mann saugt Staub! Das muss Acarina erst mal fotografisch festhalten.

Acarina muss von ihrem Mann erst einmal ein Foto mit dem Handy machen, sobald er den Staubsauger in der Hand hält: “Das sieht totaaal toll aus!”, schwärmt die Sängerin lachend. 

Für Hauspersonal gibt das Paar monatlich etwa 1000 Euro aus. Hausarbeit hält Mike offensichtlich für ein notwendiges Übel, das seine Helfer ihm abnehmen – während er sich lieber ums Geschäft und Geldverdienen kümmert.

“Für uns ist das der Horror”, sagt Mike in “Plötzlich arm, plötzlich reich”

Den Endgegner im Putzkampf stellt wohl der Balkon der Mietwohnung dar: “Das ist ja echt unglaublich, was da für ein Dreck drauf ist”, sagt Mike, während Acarina sichtlich angewidert einen dreckigen Lappen hochhält, mit dem sie soeben den Fensterrahmen gewischt hat. Kein Wunder – direkt vor der Wohnung verläuft eine Hauptstraße, hier wird viel Dreck aufgewirbelt, der sich auf dem Balkon ablegt.

“Das kann doch nicht gesund sein. Für uns ist das einfach der Horror”, stellt Mike fest. Deutlich zeigt er sein Erschrecken und Unverständnis darüber, dass Menschen so leben können.

Nun, lieber Mike – willkommen in der Realität: Viele Menschen leben in Städten, viele Menschen leben in Mietwohnungen und viele Menschen leben an vielbefahrenen Straßen. Ideal ist das vielleicht nicht immer – möglich allerdings schon.

(ll)