POLITIK
06/08/2018 07:15 CEST | Aktualisiert 07/08/2018 00:48 CEST

Sahra Wagenknecht: "Einheimische werden gegen Flüchtlinge ausgespielt"

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► Die Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht hat die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung unter Angela Merkel scharf kritisiert. 

► Wagenknecht sagte der “Bild”-Zeitung: “Im Niedriglohn-Sektor werden Einheimische gegen Flüchtlinge ausgespielt, um die Löhne zu drücken.”

Das zeigen Wagenknechts Aussagen über ihre Sammelbewegung “Aufstehen”: 

Wagenknecht ist die Gründerin der Sammelbewegung “Aufstehen”. Die Bewegung soll verschiedene linke Gruppierungen zusammenführen. 

 

Wie, das machen Wagenknechts Aussagen gegenüber der “Bild” deutlich: Mit einer linksnationalen Politik.

Über “links” oder “rechts” will sich Wagenknecht selbst nicht äußern. In beide Milieus sucht sie Anknüpfungspunkte.

Wagenknecht so: “Viele Menschen können mit diesen Begriffen nichts mehr anfangen, deshalb sagen wir, was wir inhaltlich wollen: Politik für die Mehrheit statt für Wirtschaftslobbyisten.“

Was Wagenknecht mit “Aufstehen” erreichen will:

Bei Wagenknecht klingt das dann so: ”‘Aufstehen’ ist eine Bewegung für ein gerechtes Land.” Eine “Bewegung”, hinter der die Politikerin eine Mehrheit versammeln will. 

Bei Historiker Michael Wolffsohn klingeln da “alle Alarmglocken”. Er sagt der “Bild”: “Die Nazis legten seinerzeit auch Wert darauf, keine herkömmliche Partei zu sein, sondern ,Bewegung‘. Wissen das Wagenknecht und ihre Mit- plus Nachläufer nicht?”