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14/07/2018 09:49 CEST | Aktualisiert 16/07/2018 08:34 CEST

Sicherheitslandung: 33 Ryanair-Fluggäste müssen in Frankfurter Klinik

Ein Schreckensmoment für alle an Bord.

Andrew Yates / Reuters
Eine Maschine der Gesellschaft Ryanair (Archivbild)
  • Auf einem Flug nach Kroatien hat der Pilot einer Ryanair-Maschine sich für eine außerplanmäßige Landung in Deutschland entschieden.
  • Einige Passagiere kamen ins Krankenhaus.

Es ist der Horror-Moment eines jeden Fluggastes: Der Pilot muss eine Sicherheitslandung vornehmen. Das passierte am gestrigen Freitagabend auf einem Ryanair-Flug von Irland Richtung Kroatien.

Der Pilot musste den Flieger schon in Frankfurt landen. Viele Fluggäste waren verletzt und mussten in eine Klinik gefahren werden. 

Der Flieger startete in Dublin und sollte im kroatischen Küstenort Zadar landen. Der Pilot entschied allerdings, in Frankfurt-Hahn eine Sicherheitslandung durchzuführen.

Möglicherweise ein Druckabfall 

Nach der ungeplanten Landung der Maschine mussten 33 Passagiere ins Krankenhaus. “Die Fluggäste klagten über Kopf- und Ohrenschmerzen und litten an Übelkeit”, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Vermutlich sei es an Bord des Flugzeuges zu einem Druckabfall gekommen. Dieser kann beispielsweise durch einen technischen Defekt ausgelöst werden.

Nach der Sicherheitslandung wurden die betroffenen Passagiere notärztlich versorgt. Alle anderen Fluggäste verbrachten die Nacht am Flughafen.

Eine Ersatzmaschine fliege die Menschen vermutlich am heutigen Samstag an ihren Zielort, sagte ein Polizeisprecher.

Was genau passierte, steht noch nicht fest. “Das müssen jetzt die Fachleute klären”, betonte der Sprecher. 

Korrektur: In einer älteren Version dieses Artikels wurde fälschlicherweise behauptet, dass Turbulenzen den Druckabfall zur Folge gehabt hätten. 

(sk)