POLITIK
28/01/2019 09:36 CET

"Signifikanter Stellenabbau": RWE-Chef schlägt nach Kohlekompromiss Alarm

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Handelsblatt
"Signifikanter Stellenabbau": RWE-Chef schlägt nach Kohlekompromiss Alarm

► Der geplante Kohleausstieg wird aus Sicht von RWE-Chef Rolf Martin Schmitz auch Jobs bei dem Energiekonzern kosten.

► RWE habe im rheinischen Revier in den vergangenen Jahren schon Kraftwerksblöcke für die Sicherheitsbereitschaft vom Netz genommen, sagte Schmitz der “Rheinischen Post”. “Weitere Stilllegungen werden deshalb umso schwieriger und werden dann wohl auch große Auswirkungen auf das Tagebausystem haben.”

► Wie viele Mitarbeiter betroffen sein werden, könne er noch nicht sagen. “Aber ich rechne mit einem signifikanten Abbau bereits bis 2023, der weit über die bisherigen Planungen und das durch normale Fluktuation mögliche hinaus geht.”

Worum es beim Kohlekompromiss genau geht: "Signifikanter Stellenabbau": RWE-Chef schlägt nach Kohlekompromiss

Die Kohlekommission hatte in ihrem am Samstag vorgelegten Bericht vorgeschlagen, als schnellen Einstieg in den Kohleausstieg bis 2022 insgesamt sieben Gigawatt Kohlekapazität zusätzlich vom Netz zu nehmen, davon drei Gigawatt Braunkohle.

In dem Bericht werden keine konkreten Kraftwerke für die Stilllegung genannt. Spätestens 2038 soll in Deutschland Schluss sein mit der Kohleverstromung.