ENTERTAINMENT
03/02/2019 10:11 CET

Royals: Queen wäre fast aus Buckingham Palast ausgezogen – wegen Geldproblemen

"Wir müssen vielleicht in kleinere Räumlichkeiten ziehen", sagte Prinz Philip.

Getty Editorial
  • Der Buckingham Palast ist seit Jahrhunderten der Wohnsitz der britischen Monarchen. Auch Queen Elisabeth II. ist darin aufgewachsen.
  • Während ihrer Amtszeit in den 70er Jahren wäre die Monarchin aber aufgrund von Geldproblemen fast aus dem Palast ausgezogen.

Die britische Königsfamilie macht keinen Hehl um den eigenen Reichtum. 

Dass sie in der Vergangenheit auch finanziellen Engpässe durchleben musste, ist dagegen kaum bekannt.  

Die ABC-Dokumentation “The Story of the Royals” beleuchtet dieses Kapitel nun etwas genauer.

► Sie zeigt, wie Prinz Philip, der Ehemann der Queen, im Jahr 1969 nach einer 18-tägigen Reise durch Kanada und die USA vor Fernsehzuschauern über die finanzielle Situation der Royals spricht.

Prinz Philip kündigte möglichen Auszug aus Buckingham Palast an

Er verriet, er wolle mit dem Polo-Spielen aufhören. Denn: Das Königshaus würde im darauffolgenden Jahr rote Zahlen schreiben.

“Wenn nichts passiert, dann weiß ich nicht weiter. Wir müssen vielleicht in kleinere Räumlichkeiten ziehen, wer weiß”, sagte der Prinz.

Aus diesem Grund musste ein Sonderausschuss die royalen Einkünfte untersuchen, um dem Geld-Problem auf den Grund zu gehen. Ins Auge fassten sie auch die Einkünfte von Queen Mum, der Mutter von Königin Elisabeth II. Die Einnahmen der Royals setzen sich unter anderem aus Steuergeldern und dem royalen Erbe vergangener Jahrhunderte zusammen.

Die Royals bekamen zu hohe Gehälter

► Eine Liste regelt das Gehalt nach Ranghöhe des Royals. Dem regierenden Monarchen steht das höchste Gehalt zu.

► In den 1970er Jahren fiel jedoch auf, dass Queen Mum aus unerklärlichen Gründen umgerechnet 108.000 Euro statt den eigentlich vorgesehenen 88.000 Euro einstrich. 

Der Sonderausschuss sah keinen Grund die Erhöhung zu genehmigen und bearbeitete daraufhin gleich die gesamte Gehaltsliste. Wohl auch dieser Eingriff rettete das britische Königshaus vor der finanziellen Katastrophe. 

Heute ist die Situation weniger angespannt.

2018 nahm das Königshaus umgerechnet 82 Millionen Euro an Steuergeldern ein, davon wurden 34 Millionen Euro für die Renovierung des Palastes zurückgelegt. Eine zehn Jahre andauernde Renovierung würde über 420 Millionen Euro kosten. 

(lp)