ENTERTAINMENT
19/02/2019 09:55 CET | Aktualisiert 19/02/2019 13:18 CET

Royals: Prinz Harry wollte Nashorn retten – dann griff das Tier an

Das Tier schleifte den Prinzen mehrere Meter weit.

Pool via Getty Images
In einer royalen Biografie erzählt der Royal von seiner schlimmen Erfahrung. 
  • 2015 ist Prinz Harry in Botswana für ein Wohltätigkeitsprojekt unterwegs gewesen.
  • Eine Royal-Biografin berichtete nun, dass der Prinz auf dieser Reise von einem Rhinozeros angegriffen wurde. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan sind bekannt dafür, sich für wohltätige Zwecke einzusetzen. Auch Tiere liegen dem royalen Paar sehr am Herzen, weshalb sich beide unter der Woche ausschließlich vegan ernähren. 

2015 war Harry für ein Projekt in Afrika unterwegs, das sich zur Aufgabe gemacht hat Spitzmaulnashörner vor dem Aussterben zu retten. Dafür werden die Tiere mit Ortungsgeräten ausgestattet.

Harry versuchte mit einer Gruppe von Tierschützern der Organisation “Rhino Conservation Botswana” das über eine Tonne schwere Tier mit einem Seil einzufangen. 

“Ein anderthalb Tonnen schweres Rhinozeros mit Seil und Augenbinde einzufangen ist nicht einfach”, berichtete Prinz Harry in dem Buch “Harry: Life, Loss and Love” der Biografin Katie Nicholl.

Das Nashorn schleifte Prinz Harry mehrere Meter mit sich

Als die Gruppe ein Nashorn einfangen wollte, griff das Tier plötzlich an. Prinz Harrys schwebte in diesem Moment in Lebensgefahr.

Sechs Männer hätten versucht das Nashorn zu bändigen. “Alle wurden 20 Meter weit mitgeschleift, bevor es gestoppt werden konnte”, sagte Map Ives, der Direktor der Organisation. 

“Das Nashorn schleifte Harry und die anderen eine Weile mit sich. Das war sehr nervenaufreibend, da das Rhinozeros ein sehr gefährliches Tier ist.”

Nach wenigen Minuten hat das Spektakel dann aber doch ein Ende gefunden und Harry hatte Glück im Unglück. 

Zu wenig Betäubungsmittel

Laut Map Ives reagierte das Tier sehr aggressiv, als die Gruppe es einfangen wollte. Ein Grund sei gewesen, dass sie für das Nashorn eine zu geringe Dosis an Betäubungsmitteln benutzt hatten, wie Ives erklärte.

“Wir hatten ein sehr wütendes Nashorn, dass sich aus dem Seil kämpfte und hin und her sprang. Es war der Job des Teams das zu beenden.”

Genau das gelang der Gruppe letztlich auch. Kurz darauf beobachtete Harry, wie ein anderes verwundetes Nashorn operiert und gerettet werden konnte. Auch bei dem Tier, das ihn angegriffen hatte, schaute er zu.

Map Ives sagte: “Er war wenige Zentimeter von einer ernsthaften Verletzung entfernt und sah, was die Aktion für ein Trauma bei dem Tier auslöste.”

(vw)