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27/04/2018 13:54 CEST | Aktualisiert 27/04/2018 13:56 CEST

Darum wird das dritte Kind von William und Kate keinen Nachnamen tragen

Die Royals sind so berühmt, dass sie keinen brauchen.

  • Louis Arthur Charles wird keinen Nachnamen tragen.
  • Dahinter steckt eine jahrzehntelange Tradition des britischen Königshauses.
  • Oben im Video seht ihr den ersten Auftritt des Neugeborenen.

Spätestens nach der Geburt des dritten Kindes von Prinz William und Herzogin Kate ist der Hype um die britischen Royals größer denn je. Am Freitag verkündete die Familie endlich den Namen des Jungen: Louis Arthur Charles.

Einen Nachnamen? Gibt es nicht. 

Wie die britische Zeitung “The Independent” schreibt, haben die Royals faktisch keinen Nachnamen. Denn sie sind so berühmt, dass sie keinen brauchen. 

► Einen Nachnamen benötigen sie nur dann, wenn sie zur Schule oder zum Militär gehen.

► Eine Ausnahme machen die Royals bei den Titeln “seine königliche Hoheit Prinz” und “Ihre königliche Hoheit Prinzessin”.

Seine königliche Hoheit Prinz Louis Arthur Charles von Cambridge

Deshalb wird der kleine George auch in der Schule “seine königliche Hoheit Prinz George Alexander Louis von Cambridge” gennant. Seine Schwester Charlotte wird als “ihre königliche Hoheit Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana von Cambridge” angesprochen.

Und auch der jüngste Zuwachs der royalen Familie Louis Arthur Charles wird somit nur mit seinem Titel “seine königliche Hoheit Prinz Louis Arthur Charles von Cambridge” angesprochen werden.

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Auch die beiden älteren Kinder von Herzogin Kate und Prinz William tragen ihre Titel mit ihren Vornamen ohne Nachname.

► Sollten Mitglieder der Königsfamilie einen Nachnamen benötigen, gibt es für die Royals eine Auswahl verschiedener Namen.

Wales, Windsor und Mountbatten-Windsor

Prinz Harry und sein älterer Bruder Prinz William trugen im Militär den Nachnamen Wales, da ihr Vater Prinz Charles der Prinz von Wales ist.

Auch andere Mitglieder der royalen Familie haben sich an den Titeln ihrer Vorfahren orientiert.

1917 hat der Vater von Königin Elisabeth II., König George V., den damaligen Hausnamen Sachsen-Coburg-Gotha zu Windsor geändert, berichtet “The Independent”. 

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Auch die Queen hat nach ihrer Krönung Veränderungen vorgenommen. Da ihr Gatte Prinz Philip, Herzog von Edinburgh den Hausnamen Mountbatten trug, änderte die Königin den offiziellen Nachnamen zu: Mountbatten-Windsor.

Die Royals können also ihren Nachnamen grundsätzlich frei wählen.

► Mountbatten-Windsor wird in der Regel jedoch als offizieller Nachname benutzt und auch das britische Königshaus ist als das Haus Windsor bekannt.

(ujo)