POLITIK
04/11/2018 12:17 CET | Aktualisiert 04/11/2018 13:50 CET

Wirbel um Melania Trumps Kairo-Reise: 95.000 Dollar für nur eine Nacht

“Wow, wir sind alle beruhigt, zu wissen, dass sie diese Summe in nur einem TAG ausgegeben hat."

SAUL LOEB via Getty Images
Melania Trump in Ägypten.

► Die US-First-Lady Melania Trump hat bei einer Ägypten-Reise im vergangenen Monat in einem Hotel in Kairo eine erstaunliche 95.000-Dollar-Rechnung verursacht. Das belegt ein öffentlich zugängliches Dokument der Regierung.

► Das Magazin “Quartz” stellte fest: Melania kostete den Steuerzahler in einer Nacht mehr als US-Präsident Donald Trump und seine Entourage bei seiner Reise nach England und Schottland im Sommer.

Melanias Sprecherin wird wütend

Die Sprecherin der First Lady, Stephanie Grisham, zeigte sich wütend, dass der Bericht – später vom Magazin ”The Hill” aufgegriffen – behauptete, dass Melania Trump die Nacht im Semiramis Intercontinental Cairo verbracht hatte.

Tatsächlich verbrachte sie nur sechs Stunden dort, erklärte Grisham in einem wütenden Twitter-Post. Das sei “unverantwortlicher Journalismus”.

Die Summe der Rechnung bestritt Grisham allerdings nicht. 

US-Amerikaner sind irritiert

In den Behördendaten wurde der Zweck der Ausgaben als “First Lady Besuch Hotelzimmer” gelistet. Wahrscheinlich scheint, dass neben ihrem eigenen Aufenthalt auch die Zimmer ihrer Entourage und des Secret Service darin eingeflossen sind.

Twitter-Nutzer zeigten sich irritiert – nicht nur über die hohen Ausgaben, sondern auch über die Vorwürfe Grishams.

Einer schrieb: “Wow, wir sind alle beruhigt, zu wissen, dass sie diese Summe in nur einem TAG ausgegeben hat. Danke, dass Sie das klargestellt haben.”

Ein anderer Nutzer kritisierte: “Hier ist definitiv etwas Unverantwortliches im Gang und es ist NICHT der Journalismus. Die First Lady hat 95.000-Steuerzahler-Dollar für einen Sechs-Stunden-Aufenthalt in einem Kairoer Hotel ausgegeben?! Das ist obszön und unverantwortlich!”

Schon zuvor hatte es massive Kritik an Melania Trumps Verhalten während ihrer Afrika-Reise gegeben.

Das frühere Model wurde von den Medien vor allem für seine Outfits kritisiert, die die First Lady wie eine Kolonialherrin aussehen ließen. 

Trump beschwerte sich danach, dass sich die Leute “auf das konzentrieren sollten, was ich tue, nicht auf das, was ich trage”.

Der Artikel erschien zuerst bei der HuffPost US und wurde aus dem Englischen übersetzt und angepasst.

(ujo)