NACHRICHTEN
20/02/2019 14:27 CET

Tierschützer finden Hund auf Straße – als sie näher treten, sind sie schockiert

"Der Tierarzt konnte nicht glauben, wie viele Kugeln er in seinem Körper hatte."

  • Tierschützer in Houston haben bei einem Hund auffällige Schwellungen entdeckt.
  • Als sie das Tier einfangen wollten und näher an es herantraten, merkten sie, warum es dem Hund so schlecht ging.
  • Im Video oben seht ihr eine ähnliche Geschichte: Frau quält eine Woche lang ihren Hund – der Richter hat die passende Strafe für sie.

Tierschützer haben in der amerikanischen Stadt Houston im US-Bundesstaat Texas einen verwahrlosten Hund entdeckt. Um das Tier medizinisch versorgen zu können, fingen sie das Tier ein – und reagierten schockiert, als sie den Hals des Tieres sahen.

Darüber berichtete der amerikanische TV-Sender KBTX.

Mehr zum Thema: Hund leidet an lebensgefährlicher Krankheit – eine Umarmung verändert sein Leben

Der einsame Hund war schwer verletzt

Denn: Erst bei genauerer Betrachtung fiel den Tierrettern auf, dass Unbekannte dem Hund einen Schnürsenkel um den Hals gewickelt hatten.

Und das so fest, dass er nicht nur seinen Kopf anschwellen ließ, sondern sich auch bereits in die Haut des Tieres gefressen hatte.

Als ein Tierarzt den Hund daraufhin röntgte, fiel ihm noch etwas auf: Die Aufnahmen zeigten, dass das Tier mindestens 25 Schusswunden eines Luftgewehrs am Körper hatte. Einige Projektile steckten sogar noch in seinem Körper.

Mehr zum Thema: Hund im Rollstuhl aus Graben vor grausamem Tod gerettet – so geht es dem Tier heute

Der Hund wurde schwer misshandelt

Anna Barbosa, eine der Tierschützerinnen, sagte im Gespräch mit KBTX:

“Der Tierarzt konnte nicht glauben, wie viele Kugeln er in seinem Körper hatte. Die meisten waren auf der rechten Seite.”

Wie die Organisation auf Facebook verriet, ist Gus, wie sie den Hund nannte, aufgrund seiner schweren Verletzungen bereits in eine Spezialklinik gebracht und operiert worden.

Nun ruhe er sich aus, über den Berg sei das Tier aber noch nicht, sagte Barbosa weiter.

Mehr zum Thema: Hund in Ikea-Tüte vor Tierheim ausgesetzt – Besitzerin zeigt keine Reue

Auf Facebook gibt es eine wahnsinnig hohe Resonanz für Gus’ Geschichte. Mehr als 11.000 Menschen teilten den Beitrag bereits oder spendeten Geld für weitere medizinische Behandlungen.

Barbosa möchte mit den Posts aber nicht nur Gus etwas Gutes tun. Sie wolle andere Menschen dafür sensibilisieren, besser mit ihren Hunden umzugehen.

(chr)