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29/05/2018 10:31 CEST

Rentner will Entenküken retten – dann gerät er selbst in Lebensgefahr

Die Kleinen drohten, zu ertrinken.

Fady Sila / EyeEm via Getty Images
  • Ein Rentner fand in einem Münchner Bach Entenküken in Gefahr.
  • Weil die Feuerwehr zu lange brauchte, beschloss er, ihnen selbst zu helfen – doch das war keine gute Idee.

Wegen seiner Tierliebe geriet ein 70-Jähriger am Montag in Gefahr: Er wollte einige Entenküken aus dem Münchner Mühlbach retten – doch kam plötzlich selbst nicht mehr aus dem Wasser. 

Auf die Feuerwehr konnte er nicht warten

Wie die “Augsburger Allgemeine” berichtet, drohten die Küken in den unterirdischen Teil des Flusses abzustürzen. Dort wären sie wohl ertrunken. 

Der Mann ergriff Initiative und alarmierte die Feuerwehr. Doch es dauerte wohl eine Weile, bis die Einsatzkräfte am Mühlbach eintrafen. 

► So lange konnte der Mann offenbar nicht warten – seine Angst um die Entenbabys war zu groß: Laut dem Bericht beschloss der 70-Jährige, sie auf eigene Faust zu retten.

Dabei soll er plötzlich selbst in Bedrängnis geraten sein.

Plötzlich mussten sie keine Entenküken mehr bergen, sondern ihren Retter

Offenbar konnte sich der Tierliebhaber nicht mehr aus dem Fluss befreien. Das Ufer wird an der Stelle von Betonmauern abgegrenzt. Ihre Höhe hatte der 70-Jährige wohl unterschätzt.

Als die Einsatzkräfte schließlich eintrafen, mussten sie keine Entenküken mehr aus den Fluten bergen, sondern ihren entkräfteten Retter. 

Wie die Zeitung berichtet, wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Die Küken jedoch seien inzwischen wieder munter davon geschwommen.

(tb)