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08/06/2018 16:29 CEST | Aktualisiert 08/06/2018 17:14 CEST

Warum Ikea bis 2030 sein Sortiment grundlegend verändern will

Bis 2020 werden alle Plastikprodukte verbannt.

blinow61 via Getty Images
Ikea 
  • Ikea will alle Möbel bis 2030 aus nachhaltigen Rohstoffen herstellen.
  • Damit will der Konzern seinen CO2-Fußabdruck um 80 Prozent senken.

Ikea will umweltfreundlicher werden und hat sich ein ambitioniertes Ziel gesteckt: Spätestens im Jahr 2030 sollen alle Möbel und sonstigen Produkte des Konzerns aus recycelten oder nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sein.

Wie das Möbelhaus am Donnerstag mitteilte, wird der erste Schritt sein, bis 2020 alle Produkte aus Einwegkunststoff aus dem Sortiment zu verbannen.

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“Wir setzen uns dafür ein, mit allen zusammenzuarbeiten – von den Rohstofflieferanten bis hin zu unseren Kunden und Partnern”, sagte der internationale Ikea-Chef Torbjorn Loof der Nachrichtenagentur “Reuters”.

CO2-Emissionen senken

Das Ziel: Die CO2-Emissionen des Möbelriesen um 80 Prozent im Vergleich zu 2016 senken. Die Nachhaltigkeitsstrategie soll auf die gesamte Wertschöpfungskette abzielen.

Die Rohstoffe sorgten 2016 für 38 Prozent der CO2-Emissionen von Ikea. Dahinter lag mit einem Anteil von 23 Prozent die Produktnutzung durch Kunden.

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Wie Ikea selbst angibt, werde momentan 60 Prozent des Sortiments aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, zehn Prozent aus recycelten Materialien.

(mf)