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02/05/2018 20:41 CEST | Aktualisiert 01/08/2018 15:55 CEST

Rachesex: Vater findet pikante Frage im Biologietest seiner Tochter

"Was zur Hölle?!"

  • Ein Vater aus Jacksonville im US-Bundesstaat Florida ist in dem Biologie-Test seiner Tochter über eine pikante Frage gestolpert.
  • Nun macht er seinem Ärger in einem Facebook-Video Luft.
  • Im Video oben eine andere Geschichte: Zweitklässler soll seine Eltern interviewen - die Schule wusste wohl nicht, dass die Juristen sind.

Omar Austin war außer sich, als er durch den Biologie-Test seiner Tochter blätterte.

Der Test, den die Elftklässlerin in der Duval County Public School im US-Bundesstaat Florida vorgelegt bekam, enthielt nämlich die folgende Aufgabe:

“Ursula war am Boden zerstört, als ihr Freund nach dem Sex mit ihr Schluss machte. Um sich zu rächen, hatte sie am nächsten Tag Sex mit seinem besten Freund.

Nach neun Monaten brachte Ursula ein schönes Mädchen zur Welt. Ursula hat Blutgruppe 0, ihr Ex-Freund AB und sein bester Freund Blutgruppe A. Wenn der Vater des Kindes ihr Ex-Freund ist, was könnte die mögliche Blutgruppe des Kindes NICHT sein?” 

Schande für das Schulsystem

Der Vater fand den offensichtlich schlüpfrigen Text extrem unpassend und postete ein Video davon auf Facebook. Nachdem er den Text vorgelesen hatte, fügte er hinzu:

“Was zur Hölle?! Das ist einfach nur traurig und eine Schande für unser Schulsystem.” 

In einem weiteren Post kündigte er an, einen lokalen Nachrichtensender zu verständigen. Er machte seine Drohung tatsächlich war und sprach mit “First Coast News” über die Frage. 

“Das ist eine Frage, die man Reality Shows und Seifenopern überlassen kann, nicht etwas, was man in einem Biologietest behandeln sollte”, schimpfte Austin.

“Sie hat am nächsten Tag Sex mit seinem besten Freund? Das ist nicht unbedingt das, was ich Schülern weitergeben wollen würde”, findet der Vater.

Schule weist Verantwortung von sich

Der Schulleiter behauptete in einem Gespräch mit ihm, dass es sich dabei um einen bezirksweiten Test gehandelt habe, den der Lehrer einfach online gefunden und ausgedruckt hatte.

Der Vater verlangte deshalb, dass sich die Verantwortlichen des Bezirksschulamts der Sache annehmen. 

In einem Statement der Schule hieß es dann aber: 

“Die Frage war äußerst unangebracht und kein Teil eines bezirksweiten Tests.

Wir sind sehr dankbar, dass sich der Vater gemeldet hat. Wir haben uns auch umgehend damit beschäftigt und überprüfen den Sachverhalt.

Entsprechende Maßnahmen werden ergriffen. Außerdem ermutigen wir hiermit alle Eltern, sich immer umgehend mit solchen Erfahrungen an uns zu wenden.”

(mf)