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09/04/2018 16:58 CEST | Aktualisiert 10/04/2018 08:51 CEST

Bonn: 15-Jährige geht in Klinik – kurz darauf ist sie querschnittsgelähmt

Jetzt braucht die Familie eure Hilfe.

  • Ein Mädchen aus Bonn ist wegen Nackenschmerzen in eine Klinik gegangen
  • Nach einer 9-stündigen OP wachte die 15-Jährige querschnittsgelähmt wieder auf
  • Im Video oben seht ihr, wie es Delia heute geht

Es ist sieben Monate her, als die 15-jährige Delia ihre letzten Schritte gelaufen ist. Damals ging sie noch zu Fuß in ein Krankenhaus – weil ihr Nacken schmerzte. Kurze Zeit später wachte sie nach einer neunstündigen Operation als Querschnittsgelähmte wieder auf. Das schreibt ihre Mutter jetzt auf der Spendenplattform “Leetchi”

Delia lebte damals mit ihren beiden jüngeren Geschwistern und ihrer Mutter in Bonn und sei laut ihrer Familie immer ein aktives und sportbegeistertes Mädchen gewesen. Dann klagte sie irgendwann über Nackenschmerzen. Es stellte sich heraus, dass die Nerven am Rückenmark im Halswirbelbereich gequetscht waren. 

Für die deshalb notwendige Operation begab sie die 15-Jährige in ein Krankenhaus. Die Ursache der Schmerzen konnten die Ärzte durch die OP beheben. Allerdings war das Mädchen danach vom Kopf ab gelähmt – und musste sogar beatmet werden. 

Delia konnte die Arme und Beine nicht mehr bewegen

Ihre Mutter schreibt, dass sich ihre Tochter nicht eimal mehr die Tränen aus dem Gesicht wischen könne. Jeden Tag kämpfe sie. Delia versuche, allein zu atmen, ihren Kopf zu halten oder zu sprechen. Das koste sie viel Kraft. 

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Eine Bekannte der Familie startete nun eine Spendenaktion auf der “Leetchi”. Denisa Lorenz, die Mutter von Delia, ist alleinerziehend. Und das mit drei Kindern.

Sie muss ihr Haus komplett umbauen, damit es rollstuhlgerecht wird. Solange das nicht passiert, kann ihre Tochter nicht nach Hause kommen. Derzeit befindet sich die 15-Jährige in einer Spezialklinik in Brandenburg.

Delia will endlich zurück in ihr Zuhause

Im Sommer soll das Mädchen endlich wieder nach Hause kommen. Um das Haus umzubauen, benötigt die Alleinerziehende um die 100.000 Euro.

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Das Bad muss ausgebaut, die Eingangstür und drei weitere Türen im Haus erweitert und ein rutschfester Boden im gesamten Haus befestigt werden. Und das ist nur ein Teil der Umbauarbeiten.

Bisher haben sie fast 70.000 Euro gesammelt. Wenn es so weiter geht, stehen die Chancen gut, dass Delia in ein paar Monaten nach Hause darf. 

(ks)