LIFE
24/09/2018 15:47 CEST | Aktualisiert 24/09/2018 16:27 CEST

Studentin schickt Professor ihre Arbeit – zu spät bemerkt sie dummen Fehler

"Ich habe etwas wahnsinnig Unprofessionelles geschrieben."

  • Eine amerikanische Studentin hat auf Twitter ein äußerst peinliches Erlebnis geteilt.
  • Sie hatte den Nachnamen ihres Professors vergessen und ihn auf ihrer Arbeit kurzerhand umbenannt – der neue Name war aber alles andere als nett.
  • Oben im Video teilt eine Mutter ein peinliche Erlebnis ihres Sohnes beim Fototermin in der Schule: Der Junge trug ein grünes T-Shirt – der Fehler bescherte ihm die lustigsten Schulfotos seiner ganzen Klasse. 

Die Amerikanerin Zoey Oxley musste vergangene Woche eine schriftliche Arbeit einreichen. Die Studentin an der Ohio University erfüllte alle Vorgaben und lud ihr Werk auch zeitgerecht im Online-Portal ihrer Universität hoch. 

Trotzdem verfiel sie kurze Zeit später in Panik. Denn: Die 18-Jährige hatte den Namen ihres Professors, John Hendel, vergessen. Das berichtet die Zeitung “DailyMail”.

Sie wollte den Namen des Professors wohl erst später nachschlagen und wählte als Platzhalter-Namen “Professor whats his nuts”.

► Amerikaner verwenden die Phrase “what’s his face” (übersetzt: “Was ist sein Gesicht”) häufig, wenn sie den Namen einer Person vergessen.

► Oxley wählte aber die etwas gewagtere Variante “whats his nuts”, zu deutsch: “Was sind seine Nüsse”.

► Die abwertende Redewendung ist im deutschen Wohl nur mit “Professor Schießmichtod” zu vergleichen, wobei das noch sehr milde übersetzt ist.

Zoey Oxley

Studentin änderte den Namen der Professors

Bevor die Studentin ihre Arbeit an den Professor schickte, vergaß sie, den richtigen Namen einzufügen. Sie schickte das Dokument einfach ab.

Nachdem sie ihren Fehler bemerkt hatte, versuchte sie sofort, den Aufsatz noch einmal hochzuladen, allerdings vergeblich.

Sie schrieb ihrem Professor also eine lange E-Mail, in der sie sich entschuldigte: 

“Professor Hendel, es ist mir so peinlich, diese Mail zu schreiben. Als ich begann den Aufsatz zu schreiben, habe ich eine Vorlage erstellt.

Ich habe ihren Nachnamen vergessen und stattdessen etwas wahnsinnig Unprofessionelles geschrieben. Ich wollt es noch vor dem Einreichen abändern aber ich habe es komplett vergessen.

Und ich konnte das Dokument nicht noch einmal hochladen. Ich entschuldige mich vielmals für den fehlenden Respekt und den Fehler.

Ich hoffe, dieser Vorfall schlägt sich nicht zu sehr darin nieder, wie sie über mich denken.

Ich werde sie bei der nächsten Arbeit definitiv mit dem richtigen Namen adressieren. Dankeschön und es tut mir so leid.”

Zoey Oxley

Oxley hatte Glück: Ihr Professor hatte Humor. Er selbst meldete sich auf Twitter zu Wort und schrieb:

“Eine Studentin schrieb mir und entschuldigte sich wiederholt dafür, dass sie meinen Namen in ihrem Aufsatz falsch geschrieben hatte.

Ich dachte mir: Danke, okay, kein großes Ding.

Dann öffnete ich ihre Arbeit und sah, dass ihr Unterrichtender anscheinend ‘Professor whats his nuts’ war.”

► Ihr Dozent erntete mit seinem Tweet über 350.000 Likes. Dann beschloss auch Oxley auf Twitter zu reagieren. 

Mit dem Titel “Verkettung unglücklicher Umstände” postete sie vier Fotos: Ihre Arbeit, das Online-Portal ihrer Schule, die E-Mail an ihren Professor und seinen Tweet. 

► Ihr Tweet schaffte es sogar auf über 625.000 Likes. Wie die beiden verblieben sind, ist unklar. 

Wie in den Kommentaren des Tweets allerdings zu lesen ist, hat der Dozent die nächste Sitzung ausfallen lassen.

Ganz so sauer wird er wohl allerdings nicht sein, denn er hat seinen Twitter-Namen nun auch in “Professor whats his nuts” geändert.

(chr)