POLITIK
29/07/2018 19:55 CEST

Präsidenten-Galerie: Scherzbold packt Putin-Bild in Trumps Rahmen

Das ist nicht das einzige peinliche Detail an dem Vorfall.

  • Im Regierungssitz von Colorado hat sich jemand einen Scherz erlaubt.
  • Und ein Gemälde Wladimir Putins eingeschmuggelt, wo eigentlich das Konterfei Donald Trumps zu sehen sein sollte.

Ernst schaut er auf diesem üppig Gold-umrahmten Bild, der russische Präsident Wladimir Putin. Ein Stückchen höher hängen, ebenso staatsmännisch im Ausdruck, Gemälde von Ex-US-Präsident Barack Obama und George W. Bush.

Man darf annehmen, dass die Gesichter der Betrachter dieser Bilder weniger unbewegt waren, als sie des Ensembles in dieser Woche ansichtig wurden. Denn es handelte sich um die Bildergalerie der US-Präsidenten im Regierungssitz des US-Bundesstaats Colorado.

Ein Scherzbold hatte das Konterfei des russischen Präsidenten in einen Rahmen montiert, in dem eigentlich Donald Trump zu sehen sein sollte.

Senator Steve Feneberg (Demokraten) postete ein Foto davon auf Twitter. Es ist offenbar eine Anspielung auf die Nähe Trumps zu Russland, die derzeit juristisch untersucht wird.

Kein Geld für eine Bild Trumps

Die Sache ist für Trump allerdings noch in weiterer Hinsicht peinlich: Wie der Sender CNN berichtet, hat Colorade die 10.000 US-Dollar noch nicht zusammen, die man bräuchte, um ein Trump-Porträt malen zu lassen. Eine Interessengruppe, die üblicherweise für die Bilder Spenden sammelt, habe bislang null Dollar dafür erhalten.

Manche Twitter-User empörten sich über den Scherz, schließlich handele es sich um ein Regierungsgebäude, nicht um eine Schule, wo man herumalbere.

Auch Senator Fenberg fand de Scherz nicht besonders gelungen. Und wünschte sich am Wochenende, er hätte für seine politische Arbeit auch nur einmal so viel Resonanz bekommen wie für diesen Tweet.