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15/09/2018 17:03 CEST | Aktualisiert 16/09/2018 10:01 CEST

Porno-Darsteller packen aus: Das war das beste Nacktfoto, das ich je gemacht habe

Für sie ist es ein Job, für die meisten anderen ein ganz besonderer Nervenkitzel.

Im Video oben: Das passiert wirklich mit Männern, die viel Porno gucken.

Nacktfotos oder Fast-Nackt-Fotos: Für Erotik-Darsteller gehören diese Fotografien zu ihrem Alltag.

Welche Gedanken sie trotzdem noch immer dabei haben und wie ihre Lieblingsfotos aussehen, haben jetzt einige von ihnen in intimen Interviews erzählt.

Erotik-Darstellerin Kira Noir kann vollkommen verstehen, wenn sich Menschen nicht gerne nackt auf Fotos zeigen. Sie selbst verstecke deshalb gerne ihre Brüste unter ihren langen Haaren, verriet sie der amerikanischen Ausgabe des Magazins “Vice”. 

Vermeintliche Fehler am eigenen Körper würde sie aber nie verstecken.

“Ich konzentriere mich lieber auf die Dinge, die ich an mir liebe und versuche die in den Vordergrund zu stellen”, sagt sie. 

“Ich zeige mich am liebsten von vorne”, verriet das Camgirl Cherry Cloe der “Vice”. “Ich mag es so auf Fotos auszusehen, wie ich mich selbst sehe.”

Auch helfe es ihr bei Nacktfotos, wenn sie Accessoires, wie eine schöne Kette oder Turnschuhe trage. “Das macht die Fotos noch persönlicher.” 

Porno-Stars fotografieren sich aus gutem Grund gerne von hinten

Ein Foto von sich mag sie besonders gerne. “Mein Lieblingsfotos von mir ist ein frontales Foto, auf dem ich wie eine Puppe aussehe. Das Licht war leicht neblig an diesem Tag, das sah wunderschön aus.”

Chloe betont, dass sie sich gerne frontal fotografieren lässt, weil in der Erotik-Industrie eigentlich eine andere Pose besonders beliebt sei: Sich nackt von hinten oder zumindest seitlich fotografieren zu lassen. Dadurch sehe der Hintern größer und die Taille schmaler aus, erklärt sie. 

Diesen Trick kennt auch Camgirl Ona. Sie mache für ihren Job hunderte Nacktfotos und habe auch kein Problem damit, die Beine dafür weit auseinander zu spreizen, sagt sie. 

“Das zeigt nur, wie gelenkig ich bin und gibt dem Hintern eine schönere Form.” Dennoch sei ihre Lieblingspose eine andere: Besonders gerne schaue sie über ihre linke Schulter in die Kamera.

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Ihr Lieblingsfoto von sich ist ein Selfie, das sie selbst im Spiegel aufgenommen hat. “Das Lustige daran war, dass mein Freund im Hintergrund zu sehen war und es niemandem aufgefallen ist, bis jemand im Netz einen roten Kreis um ihn gemalt hat”, erzählt sie.

“Besonders schön fand ich aber auch ein Nacktfoto, auf dem ich auf einem Fels stand und der Wind in meinen Haaren spielte. Das war sehr außergewöhnlich.” 

Die beste Zeit, um ein Nacktfoto zu verschicken

Das beste Nacktfoto, das die Camboys JP und Philip je gemacht haben, war am Strand. Der Grund war aber nicht so sehr der Strand, sondern der Fotograf. 

“Er ist rot geworden, als wir uns ausgezogen haben. Und wir waren ein bisschen in ihn verliebt. Die Fotos sind unglaublich geworden.” 

Einen Tipp, wann die beste Zeit sei, um ein Nacktfoto zu verschicken, hat Cherry Cloe parat. 

“Die beste Zeit ist dann, wenn der andere nicht an Sex denkt. Zum Beispiel, wenn er im Büro oder bei Freunden ist.” 

Einen weiteren nicht ganz unwichtigen Tipp hat Kira Noir. “Gehe vorher sicher, dass die Person auch wirklich Nacktfotos von dir haben will.” 

(lp)