LIFESTYLE
25/05/2018 11:53 CEST | Aktualisiert 25/05/2018 11:55 CEST

NRW: Polizistin kündigt ihren Job, um als Domina zu arbeiten

"Ich habe schon früh festgestellt, dass ich auf außergewöhnlichen Sex stehe."

  • Eine Duisburgerin hat ihren Job als Polizistin gekündigt.
  • Jetzt ist sie im Erotik-Gewerbe als Domina tätig.

Eine Frau aus Duisburg wollte eigentlich Karriere bei der Polizei machen. 

Nach ihrer Ausbildung war die heute 29-Jährige eine Zeit lang als Streifenpolizistin unterwegs, bevor sie als Kriminalpolizistin arbeitete und für Sexualdelikte zuständig war. 

Dazu gehörten natürlich auch Einsätze im Rotlichtviertel. Die Begegnungen mit Prostituierten faszinierten sie. “Zum Verruchten habe ich mich schon immer hingezogen gefühlt”, sagte sie der “Bild”-Zeitung. 

Privat trug sie gerne enge, schwarze Lederkleidung

Als sie mit ihrem Freund eine Fetisch-Party besuchte, merkte sie, dass sie sich in dieser Welt wohl fühlte.

“Ich habe schon früh festgestellt, dass ich auf außergewöhnlichen Sex stehe. Doch meine Neigung habe ich lange nicht ausgelebt”, sagte sie der “Bild”-Zeitung.

Privat habe sie gern enge, schwarze Lederkleidung tragen. Auch habe sie ihre Brüste vergrößern lassen, sich auffällig geschminkt und ab und an verführerische Fotos in Sozialen Netzwerken gepostet. 

Irgendwann postete die 29-Jährige dann auf Facebook ein Foto, auf dem sie sich mit aufreizender Pose in einem grünen brustfreien Lederdress zeigt.

Das Foto machte unter den Polizisten-Kollegen schnell die Runde. 

Uniform gegen Lack und Leder

Mit der Zeit merkte sie auch, dass nicht mehr als Polizistin arbeiten wollte. “Ich wollte einen Action-Job”, sagte sie der “Bild”-Zeitung. 

Im Mai 2017 kündigte sie dann. Sie habe keine Lust mehr gehabt, sich zu verstellen. Sie tauschte ihre Uniform gegen Lack und Leder und seit September 2017 arbeitet sie als Domina Calea Toxic.

Sie ist sich sicher, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hat:

“Die Freiheit und die Freude, die ich jeden Tag empfinde, wenn ich aufstehe, wenn ich zu Terminen, Fotoshootings oder Gästen fahre – das ist einfach unbezahlbar, das ist mit keiner Sicherheit aufzuwiegen”

(ujo)