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30/09/2018 16:40 CEST | Aktualisiert 30/09/2018 17:28 CEST

Oktoberfest: Wenn ihr diese Scheine bekommt, ruft sofort die Polizei

Besonders bei 20- und 50-Euro-Scheinen solltet ihr aufpassen.

Andreas Gebert / Reuters
Polizeibeamte auf dem Münchner Oktoberfest.
  • Die Münchner Polizei warnt vor Falschgeld auf dem Oktoberfest.
  • Die Polizei erklärt, wie ihr falsche Scheine erkennt und wie ihr am besten reagiert.

Bereits zum 185. Mal lockt das Oktoberfest Besucher aus aller Welt nach München – allerdings nicht nur freudige Biertrinker und Riesenradfahrer, sondern auch Kriminelle. Deshalb warnt die Polizei jetzt eindringlich vor Falschgeld.

Vor allem falsche 20- und 50-Euro-Geldscheine seien im Umlauf, wie die Polizei mitteilt. Oft ist Falschgeld nicht auf den ersten Blick erkennbar, aber das Landeskriminalamt gibt einiges Tipps:

  • Fahren sie mit dem Zeigefinger über den Schriftzug mit den fünf Abkürzungen für die Europäische Zentralbank. Die Kürzel BCE, ECB, EZB, EKT, EKP oben auf der Vorderseite sind ganz leicht erhaben. Etwas hervorgehoben sind auch die Streifen an den Rändern.
  • In jedem Schein sind mehrere sichtbare Merkmale eingearbeitet. So wird beispielsweise die Wertzahl- auf der Vorderseite oben links- erst im Gegenlicht vollständig sichtbar. Flach auf dem Tisch liegend sind nur ein paar gebogene Balken zu erkennen. Darunter sind Wasserzeichen eingearbeitet, die man auch fast nur im Gegenlicht sieht. Dabei handelt es sich immer um ein Bauwerk und die Wertzahl.
  • Wenn Sie die Banknote kippen, verändern einige Merkmale je nach Betrachtungswinkel ihre Motive und Farbe. Die Wertzahl auf der Vorderseite erscheint durch leichtes Kippen in smaragdgrünem Schimmer – als so genannte Smaragdzahl. In der Mitte der Banknote erscheint der Sicherheitsfaden als dunkler Streifen.

Sofort die Polizei informieren

Wer das Gefühl hat, einen falschen Geldschein bekommen zu haben, sollte schnellstmöglich die Polizei informieren – je früher die Polizei Bescheid weiß, desto größer die Chance, den Täter zu ermitteln.

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Außerdem rät die Polizei, sich Aussehen, Kleidung, Sprache und besonders auffällige Merkmale des Herausgebers von Falschgeld einzuprägen.

Außerdem warnt die Polizei: “Versuchen Sie unter keinen Umständen den Schaden dadurch abzuwenden, indem Sie selbst die falsche Banknote in den Zahlungsverkehr bringen, denn dadurch machen Sie sich strafbar.”

(mf)