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07/10/2018 09:59 CEST | Aktualisiert 07/10/2018 15:09 CEST

Tier am Steuer: Busfahrer verliert Job, weil er einen Affen ans Lenkrad ließ

Beruf verfehlt?

  • Ein Busfahrer in Indien hat sich einen Spaß daraus gemacht, einen Affen auf seinen Schoß zu lassen.
  • Inzwischen dürfte ihm das Lachen vergangenen sein, denn er ist seinen Job los.
  • Im Video oben seht ihr, wie der Affe den Bus fährt.

Der 36-Jährige lächelt und tätschelt einen Langurenaffen, der vor ihm Schoß sitzt. Es könnte eine idyllische Szene sein – wäre da nicht die Tatsache, dass der Mann Busfahrer ist und der Affe auf seinem Lenkrad sitzt.

Ein Video der Szenerie, die sich bereits am Montag abgespielt hatte, war viral gegangen. Erst so waren die Behörden überhaupt auf den Vorfall aufmerksam geworden. Jetzt ist der Fahrer seinen Job los.

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“Der Fahrer M Prakash wurde suspendiert, weil er den Affen auf den Lenkrad sitzen und ihn steuern ließ”, sagte ein Sprecher der Straßenverkehrsgesellschaft im südlichen Bundesstaat Karnataka der Nachrichtenagentur AFP.

Zehn Minuten lang lässt der Fahrer den Affen den Bus steuern

Wie lokale Medien berichten, soll ein Fahrgast den Affen mit in den Bus gebracht haben. Das Tier sei dann rund zehn Minuten am Steuer gesessen.

Im Video oben ist zu sehen, wie der Fahrer zeitweise komplett die Hände vom Lenkrad nimmt und den Affen alleine fahren lässt. Derweil sollen 30 Fahrgäste im Bus gewesen sein.

Ein sensibler Tierliebhaber, der sich einen neuen Job suchen sollte?

Die Sicherheit der Fahrgäste stehe an oberster Stelle und der Fahrer dürfe das nicht riskieren, indem er einen Affen fahren lasse, sagte der Sprecher der Verkehrsgesellschaft weiter. Der Vorfall werde jetzt weiter untersucht.

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In den sozialen Medien sorgte das Video für viel Aufregung. Eine Frau twitterte: “So süß. Warum suspendieren.”

Ein anderer schreibt: “Gut, dass Maßnahmen ergriffen wurden und er suspendiert wurde, aber er hat wirklich den Beruf verfehlt. Dieser Mann ist ein sensibler Tierlieberhaber und könnte ein Gewinn in der Arbeit mit Wildtieren sein.”