NACHRICHTEN
11/09/2018 17:34 CEST

Polizei stoppt Mann an Grenze und bringen ihn sofort ins Krankenhaus

Die Röntgenaufnahmen aus dem Krankenhaus überraschten die Beamten.

  • Die Polizei in Niedersachsen ließ am Donnerstag einen Drogenschmuggler auffliegen.
  • Der 43-jährige hatte ganze 70 Päckchen Kokain geschluckt und wollte damit über die deutsch-holländische Grenze.
  • Aufnahmen des spektakulären Fundes seht ihr im Video oben. 

Die Polizei in Bad Bentheim in Niedersachsen machte am Donnerstag einen filmreifen Drogenfund. An der deutsch-niederländischen Grenze griffen sie einen 43-jährigen Mann auf, der mit Kokain im Wert von 35.000 Euro in die Bundesrepublik einreisen wollte.

Der Mann hatte die Drogen aber keineswegs im Gepäck. Wie das Online-Portal “nordbuzz” berichtet, hatte der 43-Jährige ein halbes Kilogramm Kokain in seinem Körper versteckt.

Kurzer Stopp in Amsterdam

Die Beamten wurden stutzig, da das Fahrzeug des Mannes in Tschechien registriert war. Wie sich herausstellte, war der Mann in nur einem Tag von Prag nach Amsterdam gereist, hatte dort nur einen kurzen Stopp eingelegt und war dann schon wieder auf dem Weg nach Deutschland.

Da der Drogenschmuggler keine plausible Erklärung für seine ungewöhnliche Reiseroute hatte, überprüften die Beamten das Auto und fanden Kokain-Rückstände. Auch der Urin-Test war positiv.

Röntgenaufnahmen schockierten Beamten

Doch erst im Krankenhaus wurde den Beamten mittels einer Computertomographie bewusst, wie massiv der Drogenfund tatsächlich war.

Der 43-Jährige hatte ganze 70 Päckchen Kokain geschluckt.

Das sogenannte “Body-Packing” ist für Drogenschmuggler bereits in kleinerem Ausmaß eine Gefahr. Die Folie ist zwar resistent gegen Magensäure, doch sobald ein Päckchen platzt, schwebt der Betroffene in Lebensgefahr.

(chr)