NACHRICHTEN
08/09/2018 14:35 CEST

Polizisten stoppen Auto – dann sehen sie, was daran nicht stimmt

Erst hatten sie es nur aus dem Verkehr gezogen, weil es mit Fernlicht unterwegs war.

  • In Österreich hat die Polizei ein selbst gebasteltes Auto aus dem Verkehr gezogen.
  • Die beiden Studenten, denen es gehörte, hatten damit scheinbar an einer Rallye in der Mongolei teilgenommen.
  • Im Video oben seht ihr das gewöhnungsbedürftige Fahrzeug.

Am Montagabend hatte es die österreichische Polizei mit einem ganz besonderen Auto zu tun: In Neumarkt in der Nähe von Salzburg waren zwei französische Studenten mit einem Fahrzeug aufgefallen, das in dieser Form sicherlich nicht straßentauglich war.

Ursprünglich war es den Beamten ins Auge gestochen, weil es mit eingeschaltetem Fernlicht und Warnblinkanlage unterwegs war, die Heckbeleuchtung funktionierte allerdings nicht.

Klebeband, Spanngurt und Löcher

Als die Polizisten das Fahrzeug dann aus nächster Nähe betrachteten, kamen noch ganz andere Mängel zu Tage: Die Windschutzscheibe war viel zu groß und stand auf beiden Seiten circa zehn Zentimeter weit über den Rand des Fahrzeugs.

Außerdem war sie nur mit einer Menge Klebeband am Wagen befestigt.

Die Motorhaube wurde mit einem Spanngurt nach unten gehalten, die Türen ließen sich nur durch Gewalteinwirkung öffnen und der Boden des Autos hatte Unmengen an Roststellen und Löchern.

Zudem bemerkten die Beamten einen starken Ölverlust.

Rallye in der Mongolei

Die zwei 20-jährigen Studenten aus Frankreich behaupteten, an einer Rallye in der Mongolei teilgenommen zu haben.

Sie wollten über Österreich und die Schweiz wieder zurück nach Frankreich.

Der Lenker wurde angezeigt und das Fahrzeug und die Schlüssel eingezogen. Ob der Wagen bereits bei der Fahrt in die Mongolei in diesem Zustand war, ist nicht bekannt.

(lp)