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04/01/2019 10:26 CET | Aktualisiert 04/01/2019 10:35 CET

Lebensmittel-Allergie: Oma brät Fisch, kurz darauf stirbt der 11-jährige Enkel

“Papa, ich liebe dich”, waren seine letzten Worte.

Gofundme
Ein 11-Jähriger ist gestorben, weil er die Dämpfe eines gebratenen Fisches eingeatmet hat. 
  • Weil die Oma einen Fisch zubereitet hat, ist ihr 11-jähriger Enkel ums Leben gekommen.
  • Denn: Der Junge reagierte hochallergisch auf Fisch.

Neujahr endete für eine Familie in New York mit einer Tragödie: Der 11-jährige Sohn starb, weil seine Oma ihm Fisch gebraten hatte.

Darüber berichtet die Nachrichtenseite “New York Post”.

Der 11-jährige Camron Jean-Pierre und sein Vater Steven wollten das neue Jahr bei der Großmutter willkommen heißen. Zu diesem Anlass bereitete die Oma des Jungen einen Kabeljau für die Familie zu.

Für den 11-jährigen war das verhängnisvoll. Denn: Er litt an einer Fisch-Allergie.

11-Jähriger stirbt an einer allergischen Reaktion

Der Vater erzählte der Zeitung, dass die beiden gerade zur Tür hereinkamen, als die Großmutter den Fisch gebraten habe. Die Dämpfe hätten den 11-jährigen Sohn dann bereits übermannt. Daraufhin sei er ohnmächtig geworden.

“Normalerweise reagiert er nicht so stark darauf”, sagte der Vater.

Dann versuchte Vater Steven seinem Sohn ein Atemspray gegen die allergische Reaktion zu geben:

“Ich habe versucht, ihm das Spray zu geben – das funktioniert meistens – aber es hat nicht geklappt, also rief ich den Krankenwagen.“

Vater Steven über den Verlust: “Mein Sohn war der Beste”

Während die Familie auf die Rettungskräfte wartete, versuchte der Vater seinen Sohn mit einer Wiederbelebung ins Leben zurück zu bringen – was auch kurzzeitig gelang.

Der 11-jährige Camron erlangte kurz das Bewusstsein zurück, gerade solange, um seinem Vater noch zwei Küsse zu geben und ihm zu sagen: “Papa, ich liebe dich”.

Sanitäter brachten den Jungen anschließend in ein Krankenhaus, in dem er an den Folgen des Unfalls starb.

Vater Steven sagte der Zeitung:

“Mein Sohn war der Beste. Er machte alle um sich herum glücklich. Er machte mich als Vater glücklich. Er war mein ein und alles.”

(nr)