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07/09/2018 14:30 CEST | Aktualisiert 07/09/2018 14:53 CEST

Olympiasiegerin Kristina Vogel ist nach Unfall querschnittsgelähmt

"Es ist scheiße, das kann man nicht anders sagen."

EMMANUEL DUNAND via Getty Images
Kristina Vogel. 
  • Nach einem Trainingssturz hatte sich Radfahrerin Kristina Vogel zurückzogen.
  • Nun spricht sie in einem Interview über ihren Gesundheitszustand – sie ist auf den Rollstuhl angewiesen.  

Die zweimalige Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel ist nach einem Trainingsunfall querschnittsgelähmt. Das sagte die Sportlerin dem “Spiegel”-Magazin. 

“Es ist scheiße, das kann man nicht anders sagen. Egal wie man es verpackt, ich kann nicht mehr laufen”, sagte Vogel dem Magazin. 

Die elfmalige Weltmeisterin war im Juni auf der Radrennbahn in Cottbus während des Trainings gestürzt. Sie musste danach mehrmals operiert werden. Nach dem Unfall hatte die Sportlerin eine Nachrichtensperre verhängt. Nun äußerst sie sich über ihre Verletzungen. 

Im Interview mit dem “Spiegel” berichtet Vogel, dass sich nach dem Sturz ihre Beine nicht mehr spürte.

Vogel versucht, sich an die neue Situation zu gewöhnen: “Aber was soll ich machen? Ich bin immer der Meinung, je schneller man eine neue Situation akzeptiert, desto besser kommt man damit klar.”

(jg)