LIFESTYLE
22/02/2018 18:16 CET | Aktualisiert 23/02/2018 11:42 CET

Olympia 2018: So viel Sex haben die Sportler während der Spiele

Das olympische Dorf ist ein einziger Lusttempel.

Carl Court via Getty Images
Eisige Temperaturen auf der Piste, loderndes Feuer in den Betten
  • Sex und Spiele: Bei Olympia gehen Sportler aufs Ganze – nicht nur auf der Piste und im Eiskanal, sondern auch in den Hotelzimmern
  • Im US-Magazin “Cosmopolitan” berichten Athleten über die Sexkapaden im olympischen Dorf

Tagsüber rasen sie durch den Eiskanal, bezwingen verschneite Pisten und tänzeln in hauchdünnen Kostümen über das Eis – nachts dagegen, geht es heiß her bei den olympischen Wintersportlern.

► 4 US-Olympioniken haben dem Magazin “Cosmopolitan” geschildert, was sich nach Wettkampfende im olympischen Dorf abspielt.

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“Es ist kalt, da muss man eben kuscheln”

“Unfassbar gutaussehende Menschen mit perfekten Körpern, in hautengen Sportanzügen – natürlich fangen da alle etwas miteinander an”, sagt Sketelonpilot John Daly gegenüber dem Magazin “Cosmopolitan.”

Auch die Eiskunstläuferin Maddison Hubbell gibt zu, dass es bei den Winterspielen zu Techtelmechteln kommt: “Das kommt dabei raus, wenn man einen Haufen attraktiver 20-Jähriger zusammenpfercht. Natürlich knistert es da.”

Die Tatsache, dass im olympischen Dorf keine Journalisten und keine Verwandten erlaubt sind, dürfte ebenfalls zu einer Atmosphäre beitragen, in der sich sexuelle Spannungen ungehemmt entladen können.

Freestyle Skifahrer Gus Kenworthy will sogar von einer Entjungferung gehört haben.

Gruppensex im Whirlpool

Es ist nicht das erste Mal, dass Gerüchte über Sexparties im olympischen Dorf laut werden. Während der Winterspiele 2010 in Vancouver sollen sechs Sportler Gruppensex in einem Whirlpool gehabt haben, wie der US-Sportsender ESPN berichtet.

Skifahrer Steve Nyman rechtfertigt die sportlichen Sexkapaden gegenüber “Cosmo” ganz einfach: “Es ist kalt, da muss man eben kuscheln.”

Allerdings geht es bei den Sommerspielen nicht züchtiger zu. “Es gibt viel Sex”, sagte die Torwärterin der US-Fußballerinnen Hope Solo 2016 in Rio. Rekordschwimmer Ryan Lochte glaubt sogar, dass sich 70 bis 75 Prozent der Athleten bei den Spielen vergnügen.

Tinder macht’s möglich

Erleichtert werden die Stelldicheins durch Dating Apps.

Das amerikanische Snowboard-Ass Jamie Anderson gab zu, während der Veranstaltung auf Tinder gewesen zu sein. “Das Olympische Dorf ist der beste Ort, um zu tindern: Jeder um dich herum ist ein heißer Sportler”, sagte sie gegenüber “Cosmo”.

Erst kürzlich sorgte ein Instagram-Account für Wirbel, weil er angeblich Tinder-Profile von olympischen Sportlern geleaked hatte.

Doch Sexgelage während der Spiele waren schon in Mode, bevor es das Internet gab: Bei den olympischen Spielen 1988 in Seoul wurden offenbar so viele Kondome auf den Dachterrassen der Unterkünfte gefunden, dass Sex im Freien offiziell verboten wurde.

Kondome für alle

Dass sich die Sportler bei den olympischen Spielen vergnügen, ist auch den Veranstaltern bewusst. Darum wurden im Vorfeld der Wettkämpfe 110.000 Kondome an die Athleten verteilt – natürlich mit den fünf olympischen Ringen darauf, wie der frühere Eiskunstläufer Adam Rippon gegenüber “Cosmo” durchblicken lässt.

Das entspricht sensationellen 37 Kondomen pro Olympionik. Sportler haben eben eine ganz andere Ausdauer.

(kap)