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06/11/2018 16:37 CET

Wellen spülen Baby aufs offene Meer – durch ein Wunder wird es gerettet

“Wenn ich nur eine Minute später dort gewesen wäre, hätte ich ihn nicht gesehen."

Boston Globe via Getty Images
Ein Fischer hat zufällig ein im Meer treibendes Baby entdeckt. (Symbolbild)
  • An der Ostküste Neuseelands hat ein Fischer einem Baby das Leben gerettet.
  • Es war nachts aus einem Zelt geklettert und wurde dann von der Meerströmung fortgezogen.

Dieser Urlaub hätte schlimm enden können: Ein Elternpaar hat nichtsahnend geschlafen, als ihr 18 Monate altes Babyaus einem Zelt in der Nähe des Matata Strandes in Neuseeland kletterte und dann von der Strömung ins Meer fortgezogen wurde.

Die kleine Familie war dort in einem Ferienlager untergebracht.

Nur durch ein Zufall fand ein Fischer den kleinen Jungen im Wasser – und rettete ihm das Leben.

Darüber berichtete die neuseeländische Tageszeitung “NZ Herald”.

Der einheimische Fischer Gus Hutt erzählte der Zeitung von dem Moment, als er das Kleinkind entdeckte:

“Zuerst dachte ich, das sei eine Puppe. Sein Gesicht sah aus wie Porzellan, das kurze Haar klebte nass am Kopf. Aber dann ließ er plötzlich einen Schrei los und ich dachte: ’Mein Gott, das ist ein Baby!”

Fischer rettet einem 18 Monate altem Baby das Leben

Der Fischer reagierte sofort und zog das Baby aus dem Meer. “Wenn ich nur eine Minute später dort gewesen wäre, hätte ich ihn nicht gesehen”, fügte Gus Hutt hinzu.

Wie die Zeitung berichtete, erkundigte sich die Frau des Fischers währenddessen, wem das Baby gehörte.

Nachdem ein Manager des Ferienlagers gesagt habe, dass die Familie die einzige mit einem Baby sei, sei die Frau zu deren Zelt gerannt und habe geschrien: “Wo ist Ihr Baby? Wir haben gerade eines aus dem Meer gezogen.”

Währenddessen behandelten Rettungskräfte den Jungen vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.

Wie die “NZ Herald” berichtete, geht es dem Kind mittlerweile wieder gut.

(jkl)