POLITIK
23/02/2018 11:54 CET | Aktualisiert 23/02/2018 14:52 CET

Sexsklaven von Kim Jong-uns Regime: Die Wahrheit über Nordkoreas Olympia-Delegation

Es ist die dunkle Seite der Sportdiplomatie von Kim Jong-un.

Im Video oben: Das traurige Schicksal von Nordkoreas Armee der Schönheiten

Mehrere aus Nordkorea geflohene Kritiker des Regimes von Kim Jong-un haben einem US-Wirtschaftsmagazin berichtet, wie das nordkoreanische Regime wirklich mit seinen Sportlern und Cheerleadern umgeht. 

Das ist passiert: 

► Aus Nordkorea geflohene Spione, Aktivisten und Bürger haben der “Bloomberg Businessweek” verraten, wie die Diktatur mit ihren Olympioniken umspringt. 

► Kim Hyung-soo, der Vater eines ehemaligen Skifahrers aus Nordkorea, sagte dem Magazin: “In Nordkorea ist das Regime die ganze Welt. Die Sportler und Cheerleader sind Kim Jong-uns Sklaven.” 

► Gerade Kims Showgirls hätten ein schlimmes Schicksal, berichtet die Aktivistin Lee So-yeon: “Sie müssen zu Parties des Politbüros gehen und für sexuelle Akte zur Verfügung stehen.” 

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Darum ist es wichtig: 

Nordkorea nutzt die olympischen Spiele zur Inszenierung seiner mutmaßlichen Absichten, eine Annäherung an den Nachbarn Südkorea zu versuchen. Die beiden Länder treten mit einer gemeinsamen Delegation bei den Winterspielen an. 

Experten warnen jedoch vor dem Kim-Regime. “Südkorea sollte nicht den Fehler machen, sich in eine Form des Dialogs zwingen zu lassen, die nur Kim hilft”, sagte der Nordkorea-Analyst Boris Toucas der HuffPost bereits im Januar. 

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Was ihr noch wissen müsst: 

Der ehemalige nordkoreanische Spion Kim Jung-bong berichtete der “Businessweek” auch, was auf die Sportler und Cheerleader aus Nordkorea nach deren Rückkehr von den Spielen wartet.  

► “Sie werden drei Monate eine politische Umschulung durchmachen müssen, ein sogenanntes ‘moralisches Training’”, erklärte Jung-bong.

Das Ziel dieses Trainings: Den Aufenthalt in Südkorea vergessen zu machen. 

(mf)