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19/03/2018 17:23 CET

Neuer Trend aus Schweden: Wie ihr beim Joggen die Welt verbessern könnt

Gut für die Umwelt, gut für den Körper.

  • Sport machen und dabei noch etwas für die Umwelt tun?
  • Das geht – mit “Plogging”

Die Welt erstickt in Müll. Was dagegen hilft? Ein neuer Trend aus Schweden sagt: Joggen.

► Beim sogenannten “Plogging” nehmen Jogger Tüten mit und sammeln beim Laufen Müll auf. 

Das Wort “Plogging” setzt sich zusammen aus “plocka”, Schwedisch für “sammeln” und Jogging. 

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Das Ganze ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern sorgt auch dafür, dass Joggen noch effektiver wird. Denn durch das Bücken, Vorbeugen und in die Hocke gehen trainieren und bewegen die Läufer zusätzliche Muskeln. Und wer viel Müll gesammelt hat, kann gleich noch die Arme mittrainieren.

“Das war mit Sicherheit nicht das einzige Mal!”

► Inzwischen machen Menschen auf der ganzen Welt mit.

Ein Lauf-Club aus Chile schreibt auf Instagram: “Das war der erste von hoffentlich vielen Plogging-Trainings. Wir hoffen, unsere Gemeinschaft wächst.” Bei ihrer ersten Runde haben sie einen Spielplatz gereinigt, nächstes Mal sind Hügel und Parks an der Reihe.

Auch die deutsche Fitnessbloggerin Louisa Dellert war mit einigen anderen “ploggen”. “Wir haben heute in Braunschweig den Plogging-Trend verfolgt und konnten in 4 Kilometern eine Menge Müll von den Parkanlagen entfernen! Danke für eure Hilfe. Das war mit Sicherheit nicht das einzige Mal!”, schreibt sie auf Instagram.

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“Lasst uns die Umwelt schützen und den Planeten retten. Kommt beim nächsten Mal gerne mit!“, schreibt ein Sportler aus Malaysia auf Instagram.

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Und eine “Ploggerin” aus den USA schreibt, dass sie gemeinsam mit Freunden 8,35 Kilogramm Müll während ihres zweistündigen Laufs gesammelt hat.

“Leider gibt es viel zu viele Becher, Flaschen, Dosen und nicht biologisch abbaubare Plastiktüten da draußen. Kommt schon, Menschen. Lasst uns besser sein.”

Alle, die mitmachen, sind sich einig: Sport machen und dabei etwas für die Umwelt tun – die perfekte Kombination.

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(mf)