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23/10/2018 13:37 CEST | Aktualisiert 23/10/2018 15:19 CEST

NASA-Forscher fliegen über die Arktis und entdecken seltenes Phänomen

Wie zurechtgeschnitten.

  • NASA-Forscher haben in der Antarktis einen seltenen und ungewöhnlichen Fund gemacht. 
  • Sie entdeckten eine riesige Eisplatte, die wie ein Blechkuchen aussieht. 
  • Im Video oben erfahrt ihr mehr über die seltsame Eisfläche. 

NASA-Forscher haben vergangene Woche auf einen Flug über die Antarktis eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht.

Sie fanden mitten in der Antarktis einen riesigen Tafel-Eisberg. Das Besondere daran: Der Eisberg sieht so aus, als ob jemand den Berg mit einem Gegenstand glatt herausgeschnitten hätte.

Viele dürften bei der Form eher an einen Blechkuchen denken als an einen Eisberg

Die Form des Eisbergs hat einen natürlichen Ursprung

Die Form ist aber keineswegs künstlich, sondern natürlichen Ursprungs, ist sich die NASA-Forscherin Kelly Brunt sicher.

Dem Magazin “Forbes” sagte sie: 

“Der Eisberg ist nicht sehr alt. In diesem Fall haben wohl Wind und Wellen dafür gesorgt, dass der Eisberg eben diese Form angenommen und keine Spitze hat.”

Sie erklärte weiter: “Es gibt zwei Arten von Eisbergen: Eisberge, die viele Kanten an der Oberfläche haben und uns an ‘Titanic’ erinnern - und dann gibt es noch flache Eisberge, die Tafel-Eisberge heißen.”

Außerdem sagt sie, dass der Tafel-Eisberg in dieser perfekten rechteckigen Form selten und ziemlich ungewöhnlich sei.

Die Forscher waren von ihrem Fund so fasziniert, dass sie am vergangenen Mittwoch ein Foto des Eisbergs auf Twitter posteten. Dazu schrieben sie: 

“Auf unserem gestrigen Flug haben wir einen Tafel-Eisberg gesichtet, der auf dem Eis schwimmt. Die scharfen Ecken und Kanten des Eisbergs, sowie seine glatte Oberfläche, deuten an, dass er wohl so von Eisschelf geformt wurde.”

Der Eisblock hat einen Durchmesser von 1,5 Kilometern

Tafel-Eisberge kommen nur in der Antarktis vor. Sie entstehen, wenn ein Stück Gletscher oder eine Eisplatte abbricht, erzählte Kelly Brunt.

Die NASA-Forscherin ist sich sicher, dass der Durchmesser der Eisplatte mindestens 1,5 Kilometer beträgt. 

(nmi)