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02/08/2018 18:18 CEST | Aktualisiert 02/08/2018 18:41 CEST

Nachbarschaftsstreit eskaliert: Mann lässt Katze von Hunden tot beißen

Auch das siebenjährige Enkelkind musste den Tod mitansehen.

Heiko Küverling via Getty Images
  • Weil er wütend war, dass die Nachbarskatze immer auf sein Grundstück lief, hetzte ein Thüringer seine Hunde auf das Tier.
  • Die Polizei ermittelt wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Der Streit zwischen zwei Nachbarn in Wutha-Farnroda in Thüringen endete am Mittwoch mit dem tragischen Tod einer Katze.

Seit Jahren habe der Streit zwischen einem 59-Jährigen und einem 66 Jahre alten Mann geschwelt, berichtet die Polizei. Seit drei Monaten soll die Katze des einen immer wieder auf das Grundstück des anderen Nachbarn gelaufen sein.

Als das am Mittwoch wieder der Fall war, habe der 59-jhrige Besitzer versucht, seine Katze mit Rufen zurückzulocken – was ihm offenbar nicht gelang. 

Auch das siebenjährige Enkelkind musste den Tod mitansehen

Der 66-Jährige habe daraufhin seine beiden Hunde auf die Katze gehetzt – bis diese das Tier tot gebissen hatten.

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Anschließend soll der Mann die tote Katze mit einer Schaufel über den Zaun auf das Grundstück des Nachbarn geworfen haben.

Auch das siebenjährige Enkelkind des 59-Jährigen musste den Tod der Katze miterleben.

Die Polizei ermittelt jetzt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

(mf)