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26/06/2018 20:34 CEST | Aktualisiert 26/06/2018 20:35 CEST

Nach Tumulten beim Schweden-Spiel: So viel müssen die DFB-Betreuer bezahlen

"Es war ein emotionales Spiel ..."

  • Die FIFA hat auf die Provokationen zweier DFB-Betreuer nach dem Schweden-Spiel reagiert.
  • Beide wurden zu einer Geldstrafe von 4340 Euro verurteilt.
  • Oben im Video: Deutsche Nationalspieler amüsieren sich über Jubel-Eklat.

Als DFB-Büroleiter Georg Behlau und Ulrich Voigt aus der Medienabteilung die Bank der schwedischen Nationalmannschaft nach dem knappen 2:1 Sieg der Deutschen mit Jubelgesten provozierte, kam es zu Tumulten und Handgreiflichkeiten.

4340 Euro für das “unsportliche Verhalten”

Nun hat der Weltfußballverband Fifa reagiert und die beiden Funktionäre wegen “unsportlichen Verhaltens” zu einer Geldstrafe von jeweils 5000 Schweizer Franken (4340 Euro) verurteilt. Auch eine Rüge wurde ausgesprochen.

Der DFB hatte bereits vor der Verurteilung der FIFA reagiert.

Behlau und Voigt werden beim letzten Gruppenspiel gegen Südkorea am Mittwoch in Kasan keine Funktionen im Stadion-Innenraum wahrnehmen. Die FIFA berücksichtigte diese Entscheidung bei ihrem Urteil.

“Es war ein emotionales Spiel ...” 

Den beiden DFB-Betreuern kam außerdem zugute, dass sie sich zeitnah bei der schwedischen Nationalmannschaft entschuldigt hätten. Bereits kurz nach den Vorfällen veröffentlichte der DFB eine Stellungnahme auf Twitter.

Nach dem späten Siegtreffer von Toni Kroos seien die Emotionen nicht nur bei Spielern und Fans sondern auch bei dem Betreuerstab hochgekocht. 

Für das Spiel am Mittwoch gegen Südkorea kann man nur hoffen, dass die deutsche Nationalmannschaft ihre Energie zu 100 Prozent auf und nicht neben dem Spielfeld entlädt.