LIFE
21/12/2018 16:47 CET

Nach Tod ihres Sugar-Daddys: So hart rechnet Pornostar mit Verstorbenem ab

"Ich wünschte, ich hätte ihn nie getroffen.”

Instagram/theheauxmentor
Amanda Drago vermisst ihren Sugar-Daddy nicht.
  • Amanda Drago hat einige Zeit als Dame für einen Escort-Service gearbeitet, bei dem sie auch ihren Sugar Daddy Brad kennenlernte.
  • In einem Facebook-Post rechnete die Frau hart mit dem Mann ab, der inzwischen verstorben ist.

“Vor genau einem Jahr starb mein Sugar-Daddy Brad. Er war 47 Jahre alt und starb an einem Herzinfarkt und unbehandelter Diabetes.” So leitet die 28-jährige Pornodarstellerin und Escortdame Amanda Drago aus Los Angeles ihren Instagram-Post ein.

Doch wer einen traurigen Nachruf zum Tod ihres Liebhabers erwartet, irrt. Denn die 28-Jährige fand keine netten Worte über ihren Sugar-Daddy.

“Wir hatten eine unglaublich schädliche Beziehung und ich wünschte, ich hätte ihn nie getroffen.”

Er habe ihr zwar ein luxuriöses Leben ermöglicht, doch sei er auf menschlicher Ebene kein Gewinn für Amanda Drago gewesen.

Frau führt fünfjährige On-Off-Beziehung mit Sugar-Daddy

In ihrem Instagram-Post richtete sie sich direkt an ihren Sugar-Daddy und erklärte, dass sie ihm niemals verzeihe, dass er sie aus seinem Testament gestrichen hat. Außerdem habe er sie eines Tages angegriffen, weil sie keinen Sex mit ihm wollte.

Sie verriet zudem: “Ich habe die ganze Zeit ein Doppelleben mit dem Mann geführt, von dem du dachtest, dass er mein schwuler Leibwächter ist.”

Gegenüber dem Nachrichtenportal “Buzzfeed News” erklärte die 28-Jährige, dass sie ihren Sugar-Daddy nur per Zufall kennengelernt hat. Im Jahr 2012 lernte sie Brad kennen, weil ihre Escort-Firma sie zu dem falschen Kunden geschickt hat.

“Sie sind nicht das Mädchen, das ich bestellt habe”, habe Brad die Frau damals begrüßt. Doch offensichtlich fand er schnell Gefallen an Amanda Drago und behielt sie als Escort-Dame.

“Wir waren über fünf Jahre hinweg mal zusammen und mal nicht”, erklärte die 28-Jährige dem Portal. Obwohl sie offensichtlich die Vorzüge der Beziehung genoss, behauptete sie, dass sie niemals ein Sugar-Baby werden wollte: “Ich wollte finanziell unabhängig sein.”

Dennoch hielt es Amanda Drago nicht davon ab, Brad mindestens zwei Mal in der Woche zu treffen: “Es war einfach so verdammt viel Geld, wie kann man da ‘Nein’ sagen?”

Doch irgendwann kippte die Stimmung zwischen der Escort-Dame und ihrem Sugar-Daddy.

Sie erzählte, Brad habe Lachgas inhaliert, um high zu werden – und wollte dann Sex mit der 28-Jährigen. 

Als Frau vom Tod des Mannes erfahren hat, sei sie zwar schockiert, aber auch “erleichtert” gewesen

“Ich sagte: ’Ich werde in diesem Zustand keinen Sex mit dir haben, du hast seit Tagen nicht geduscht.’” Daraufhin sei der Mann “richtig wütend” geworden und habe sie angegriffen. Amanda habe darauf die Flucht ergriffen.

Nach dem Vorfall wollte die 28-Jährige nichts mehr mit ihrem Sugar-Daddy zu tun haben. Doch ihre Entscheidung habe sie schnell wieder verworfen. Schließlich habe Brad ihr kurze Zeit später knapp 28.000 Euro überwiesen.

Für Amanda Drago offenbar ein Grund, sich wieder mit ihrem Sugar-Daddy zu treffen.

Das habe sich auch bis zu seinem Tod nicht geändert. Die beiden seien an dem Tag sogar verabredet gewesen, wie Drago erzählte.

“Er hatte mich in dieses Spa geschickt und ich wartete darauf, dass das Geld auf meinem Konto landete.”

Als sie von seinem Tod erfuhr, sei sie zwar schockiert gewesen, doch habe sich gleichzeitig auch “erleichtert” gefühlt.

(nr)