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24/06/2018 14:40 CEST | Aktualisiert 24/06/2018 15:20 CEST

Nach Deutschland-Sieg: Jetzt rechnet Lothar Matthäus mit Boateng ab

“Er ist für mich ein Unsicherheitsfaktor."

  • Er ist einer der größten Kritiker jeder erfolgreichen Fußballmannschaft: Lothar Matthäus. 
  • Nach dem Sieg der Nationalmannschaft hat sich Matthäus nun über Jerome Boateng ausgelassen. 
  • Im Video oben seht ihr, was Matthäus über den Star des Spiels Toni Kroos denkt. 

Sportlich hat Lothar Matthäus schon lange nichts mehr gerissen. Die Trainer-Karriere des Weltmeisters von 1990 war ein Flop, zum Manager oder Agenten hat es für Matthäus auch nicht gereicht. 

Aber zum Kommentator beim Sportsender Sky und Kolumnisten bei der “Bild”-Zeitung. Hier lässt Matthäus immer wieder harte Meinungen zur Fußballwelt ab – und in den vergangenen Tagen natürlich besonders häufig zur Nationalmannschaft. 

Matthäus dürfte einer dieser Experten sein, den Toni Kroos mit seiner Schelte nach dem Schweden-Spiel meinte. Der Siegtorschütze kritisierte die Menschen, denen er nachsagte, sie würden sich über ein Ausscheiden der Löw-Elf bei der WM freuen. 

Mehr zum Thema: Toni Kroos legt nach Fan-Schelte nach – und übt harte Kritik an Journalisten

So hatte Matthäus Kroos’ Teamkollegen Mesut Özil in der vergangenen Woche besonders heftig kritisiert. Und selbst in seiner neuesten Kolumne zum Sieg vom Samstagabend zählt der 57-Jährige wieder einen Nationalspieler an. 

Matthäus über Boateng: “Er ist für mich ein Unsicherheitsfakor”

► Matthäus hatte es auf den Gelb-Rot-Sünder Jerome Boateng abgesehen. 

“Weniger begeistert bin ich von Jerome Boateng – und das nicht nur wegen seines unnötigen Platzverweises”, schreibt Matthäus in der “Bild”

Er findet: “Er ist für mich ein Unsicherheitsfaktor, der nicht in der Form vergangener Tage spielt.”

Matthäus stellte deshalb eine Forderung an Löw: “Er muss bei ihm wie bei einigen anderen Akteuren genau überlegen, ob er im Turnierverlauf weiter auf sie baut.”

Wenn der Ex-Bayern-Spieler mit “anderen Akteuren” meinte, führte er nicht aus. Matthäus’ Aussagen aus der Vergangenheit lassen jedoch darauf schließen, dass er besonders die türkischstämmigen Spieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan meint. 

Diese hatte Mätthäus zuletzt häufig und heftig kritisiert

(ll)