POLITIK
11/03/2019 15:52 CET | Aktualisiert 11/03/2019 16:10 CET

Nach "Aufstehen"-Rückzug: Wagenknecht tritt nicht mehr für Linken-Fraktionsvorsitz an

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Anadolu Agency via Getty Images
Wagenknecht will nicht erneut als Linken-Fraktionsvorsitzende antreten.

 Sahra Wagenknecht kandidiert im Herbst nicht erneut für das Amt der Linken-Fraktionschefin.

► Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete, dass die 49-Jährige im Fraktionsvorstand gesundheitliche Gründe für ihren Schritt angegeben hat.

► Zuletzt hatte Wagenknecht wegen einer nicht näher genannten Krankheit zwei Monate lang pausiert und deshalb auch beim Linken-Parteitag in Bonn gefehlt.

► Inzwischen gehe es ihr wieder gut, teilte sie am Montag der Fraktion mit. Allerdings habe ihr die lange Krankheit Grenzen aufgezeigt, die sie in Zukunft nicht mehr überschreiten wolle. Auslöser seien Stress und Überlastung gewesen.

Was ihr noch wissen müsst: 

Wagenknecht kündigt Rückzug aus

Wagenknecht führt die Fraktion seit Oktober 2015. Bereits am Wochenende hatte die amtierende Fraktionschefin ihren Rückzug von der Spitze der von ihr initiierten linken Sammlungsbewegung “Aufstehen” verkündet.

Wagenknecht hatte die Bewegung zusammen mit ihrem Ehemann Oskar Lafontaine gegründet, um linke Wähler zu erreichen, die sich von den klassischen Parteien abgewendet haben.

In ihrer eigenen Partei stieß sie mit ihrem Engagement für die Bewegung auf Ablehnung. Auch die Spitzen von SPD und Grünen reagierten skeptisch.