ELTERN
02/10/2018 14:46 CEST

Mutter warnt: "Mein Baby hätte fast 4 Zehen verloren, wegen einer Haarsträhne"

"Ich kann nicht glauben, dass Hebammen und Ärzte einen nicht vor dieser Gefahr warnen."

mputsylo via Getty Images
“Ich kann nicht glauben, dass Hebammen und Ärzte einen nicht vor dieser Gefahr warnen, wenn man Kinder bekommt.” (Symbolbild)
  • Der Neugeborene einer Britin hätte beinahe vier Zehen verloren, weil sich eine Strähne ihrer Haare darum gewickelt hatte.
  • Jetzt warnt die Mutter andere Eltern vor der Gefahr.

Der erst zehn Monate alte Sohn der 26-jährigen Alex Upton aus Paignton in Süd-England habe letzte Woche beinahe vier Zehen verloren, weil sich eine Haarsträhne um seinen Fuß gewickelt hatte. Das erzählte die Mutter der britischen Boulevard-Zeitung “The Sun”.

Etwa 13 Stunden hätten die Haare die Blutzufuhr zu seinen Zehen abgeschnitten. Upton sei darauf aufmerksam geworden, weil ihr Sohn Ezra sich nicht stillen ließ und weinte. Als sie ihm dann die Windeln wechselte, habe sie seine geschwollenen Zehen bemerkt. 

“Sie hatten sich so festgesetzt, dass ich sie nicht mehr entfernen konnte”

“Ich habe daran gezogen und gemerkt, wie fest sie seine Zehen umwickelt hatten. Ich konnte alle entfernen – außer die an seinem großen Zeh. Sie hatten sich so festgesetzt, dass ich sie nicht mehr wegmachen konnte.”

Mehr zum Thema: USA: Ohnmachtsspiel tötet 12-Jährigen – Mutter warnt nun andere Eltern

Panisch habe sie ihren 29-jährigen Ehemann angerufen und sei kurz davor gewesen, den Notruf zu wählen, als sie es mithilfe einer Pinzette doch noch schaffte, den großen Zeh ihres Babys zu befreien. 

“Danach habe ich Ezra zum Arzt gebracht, um ihn untersuchen zu lassen. Sie haben mir antibakterielle Creme gegeben”, erklärte die Mutter. 

Hätte Upton nicht so schnell gehandelt, hätten ihrem Sohn wohl die Zehen amputiert werden müssen, vermutete die 26-Jährige.

Jetzt warnt Upton andere Eltern. Vor allem beim Baden und Anziehen sollten sie auf Abschnürungen achten.

“Ich kann nicht glauben, dass Hebammen und Ärzte einen nicht vor dieser Gefahr warnen, wenn man Kinder bekommt”, sagte sie.

Ihrem Sohn gehe es nun wieder gut und er sei wieder “ganz er selbst”. 

Von jetzt an werde ich alles ganz genau auf Haare absuchen. Ich habe mich so schrecklich gefühlt.”  

(nc)