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11/12/2018 17:11 CET | Aktualisiert 11/12/2018 22:42 CET

Mutter bietet Jungfräulichkeit von 13-jähriger Tochter an: Käufer hat anderes vor

Das Angebot lag bei 21.171 Euro.

ullstein bild via Getty Images
Die Jungfräulichkeit einer 13-Jährigen sollte zum höchstmöglichen Betrag verkauft werden. (Symbolbild)
  • Eine 35-jährige Russin ist zu einer Haftstrafe verurteilt worden, weil sie die Jungfräulichkeit ihrer Tochter versteigern wollte.
  • Was die Mutter zu dem Zeitpunkt nicht wusste: Der Käufer war ein Undercover-Polizist.

Irina Gladkikh aus der russischen Stadt Chelyabinsk wurde vor Gericht gebracht, nachdem die 35-Jährige versucht hatte, die Jungfräulichkeit ihrer 13-jährigen Tochter zu verkaufen.

Darüber berichtete unter anderem die britische Tageszeitung “Mirror”.

Mutter will die Jungfräulichkeit ihrer Tochter im Netz verkaufen

Die Mutter machte pornografische Bilder von ihrer Tochter – und bot danach die Jungfräulichkeit der 13-Jährigen im Netz an.

Zudem beschaffte sie eine ärztliche Bescheinigung, die bewies, dass ihr Mädchen noch eine Jungfrau war.

Ein angeblich wohlhabender Pädophiler meldete sich bei der Mutter und bot ihr umgerechnet knapp 21.000 Euro an.

Um den Deal abzuschließen, flog Irina Gladkikh mit ihrer Tochter in die russische Hauptstadt Moskau. Dort überreichte der Mann der Mutter das Geld, doch damit kam sie nicht weit. Die 35-Jährige wurde nämlich kurz darauf festgenommen.

Undercover-Polizist nimmt die Mutter fest – sie muss nun vier Jahre im Gefängnis verbringen

Denn: Der angeblich wohlhabende Pädophile entpuppte sich als Undercover-Polizist.

Nach der Inhaftierung gab die Frau aus Chelyabinsk ihre perfide Tat zu. Die Mutter wurde inzwischen zu vier Jahren Haftstrafe verurteilt. Außerdem verlor sie das Sorgerecht für ihre Tochter und ihren Sohn.

Die 13-Jährige und ihr Bruder wohnen inzwischen bei ihrer Großmutter, die zu ihrem offiziellen Vormund ernannt wurde.

Die zwei Komplizen, die der Mutter bei der Suche nach einem reichen Mann halfen, wurden ebenfalls zu dreijährigen Haftstrafen verurteilt.

Eine Freundin der Täterin glaubt zu wissen, was die 35-Jährige mit dem Geld gemacht hätte: Sie hätte es wohl für teure Klamotten ausgegeben.

Schließlich sei Irina Gladkikh “immer gut gekleidet” gewesen und habe “teure und stilvolle Kleidung getragen”.  

(tb)