ELTERN
08/06/2018 13:25 CEST | Aktualisiert 08/06/2018 13:56 CEST

Mutter ließ Söhne allein – danach hat das Baby den Bauch voller Schrauben

Ein Überlebenskampf begann.

Catherine Delahaye via Getty Images
Ein Baby musste um sein Leben kämpfen – weil sein Bruder es mit Schrauben fütterte. (Symbolbild)
  • In China musste am Dienstag ein Neugeborenes um sein Leben kämpfen.
  • Die Mutter hatte das Baby mit seinem Bruder alleine gelassen – und der fütterte es mit Schrauben. 

Nur 37 Tage alt war das Baby, das am Dienstag in eine Klinik der chinesischen Stadt Zhengzhou eingeliefert wurde – den Bauch voller Schrauben. 

Damit fütterte sein dreijähriger Bruder das Geschwisterchen, als die Mutter die beiden alleine ließ.

Es hatte Schaum vor dem Mund

Wie das britische Nachrichtenportal “Metro” berichtet, kämpfte das Baby bei der Rückkehr seiner Mutter bereits um sein Leben. Sie soll ihr Kind mit Schaum vor dem Mund aufgefunden und sofort in ein Kinderkrankenhaus gebracht haben. 

► Nur ein Expertenteam konnte dem kleinen Jungen dort helfen – doch es war knapp. 

Weil eine Operation wohl zur gefährlich für den Säugling gewesen wäre, entschieden sich die Ärzte für eine Gastroskopie. Laut der Nachrichtenseite befestigten sie dafür einen Magneten an einem dünnen Stab und führten ihn in die Speiseröhre des Babys ein

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So gelang es den Spezialisten schließlich, die drei Schrauben aus dem Magen des Kleinen herauszuholen und sein Leben zu retten. 

Das Baby kam ohne Verletzungen davon 

“Es war natürlich ein Risiko, aber wir entschieden, es sei besser als eine Operation”, sagt Arzt Li Xiaoqin der Nachrichtenseite. Glücklicherweise haben die Schrauben auch keine weiteren Verletzungen im Verdauungstrakt verursacht, so der Arzt.

Über die Mutter des kleinen Jungen ärgert er sich offenbar trotzdem. “Kinder treffen leicht falsche Entscheidungen, ohne die Risiken davon zu kennen.”

Den Dreijährigen mit seinem Baby-Bruder alleine zu lassen, war deshalb wohl grob fahrlässig. Bleibt zu hoffen, dass die Mutter nach diesem Schock das nächste Mal besser auf ihre Schützlinge aufpasst.

(kiru)