ELTERN
20/04/2018 16:58 CEST | Aktualisiert 20/04/2018 21:06 CEST

Wirbel um Krankenhausfoto: Mutter posiert mit totem Baby

"Mein Baby hatte jedes Recht, von seiner Mutter gezeigt zu werden."

  • Die junge US-Amerikanerin Zariah Jackson hat ihr Baby tot auf die Welt gebracht
  • Anschließend postete sie Bilder ihres toten Jungen – und erntete einen Shitstorm
  • Im Video oben: Diese Mutter verlor das Foto ihres toten Babys, so bekam sie es wieder

Am 14. März brachte die 17-jährige Zariah Jackson aus Florida ihr Baby zu Welt. Doch der kleine Junge war bereits tot. 

Sie sei am Boden zerstört gewesen, sagt Jackson dem britischen News-Portal “Mirror”. Sie wolle auf Totgeburten aufmerksam machen. 

Das sei auch einer der Gründe gewesen, wieso sie mit dem toten Jeremiah Kai für Fotos posiert habe, sagt die junge Frau. 

“Mein Baby hat das Recht”

Jackson ließ sich noch im Krankenhaus mit ihrem toten Baby fotografieren. Wie sie den Jungen im Arm hält, wie sie neben seinem violetten Sarg steht. Auch Nahaufnahmen des Kleinen in seinem Sarg sind dabei. 

Die Fotos hat Jackson auf ihren Profilen in sozialen Netzwerken gepostet – und damit einen Shitstorm ausgelöst. Sie habe regelrechte Hasskommentare bekommen, nachdem sie die Fotos öffentlich gemacht hatte, sagt sie.

“Mein Baby hatte jedes Recht, von seiner Mutter gezeigt zu werden – genauso wie jedes lebende Baby dieses Recht hat”, schreibt Jackson auf Facebook. 

“Nicht die einzige Mutter ohne Baby”

Sie habe die Bilder nur hochgeladen, um zu zeigen, dass Gott einem manchmal im Leben etwas gibt, “das dich zerbricht oder dich stärker werden lässt”, schreibt Jackson. “Nicht für die ganzen A***, die sich jetzt auf mich stürzen.

Sie habe gelernt, dass man Dinge mehr wertschätzen solle, solange man sie noch habe – denn sie könnten auch sehr schnell weg sein. 

Trotz der Hasskommentare würde sie es nicht bereuen, dass sie die Fotos von ihrem toten Sohn gepostet habe, sagt Jackson dem “Mirror”. 

“Es hat viel Schlechtes hervorgebracht”, sagt Jackson. “Aber es hat mir geholfen, zu realisieren, dass ich nicht die einzige Mutter ohne Baby bin.