LIFE
20/10/2018 11:09 CEST | Aktualisiert 20/10/2018 22:03 CEST

Mutter erfährt im Restaurant, wo sie Baby stillen soll und bricht in Tränen aus

“Es ist nicht unsere Unternehmenspolitik, den Müttern zu sagen, wo sie stillen sollen”, sagte ein Sprecher des Restaurants.

  • Eine britische Mutter echauffiert sich online über die Behandlung in einem Restaurant.
  • Ein Mitarbeiter hatte der Frau gesagt, dass sie ihr Baby nur auf der Behinderten-Toilette stillen dürfe.
  • Oben im Video äußert sich eine Hebamme zum Thema Stillen in der Öffentlichkeit. Sie ist der Meinung: “Die Leute sollen sich mal entspannen.”

“Nie in meinem Leben fühlte ich mich so gedemütigt und beschämt”: So fing der Facebook-Post von Ellie Webster aus der englischen Stadt Middlesbrough an.

Die 23-jährige Mutter berichtete auf der sozialen Plattform über einen Vorfall, der bei der Frau auf viel Unverständnis stieß.

Darin erzählte sie, dass sie mit ihrem Baby in einem Restaurant gewesen sei, als das Kind Hunger bekommen habe. Deshalb habe sie einen Mitarbeiter gefragt, wo sie ihr Baby stillen könne.

Was der antwortete, regte die 23-Jährige auf: Der Mitarbeiter habe sie aufgefordert, fürs Stillen auf die Behindertentoilette zu gehen.

Facebook
Einer Mutter wurde gesagt, in welchem Restaurant-Bereich sie ihr Baby stillen soll – für die Frau eine Zumutung.

“Es ist nicht unsere Unternehmenspolitik, den Müttern zu sagen, wo sie stillen sollen”

Ein Mitarbeiter habe der Frau gesagt, sie könne nicht in der Öffentlichkeit stillen.

Ihre – leicht überzogen anmutende Reaktion schildert sie so: ″(...) Ich brach in Tränen aus. Dann musste ich auf eine Toilette gehen, die STANK.”

Weiter heißt es in dem Post: “Ich denke, in unserer Zeit sollte einem überall erlaubt sein zu stillen, egal wo man sich gerade aufhält.”

Das Restaurant hat sich mittlerweile zu dem Fall geäußert. Laut der britischen Tageszeitung “Daily Star” teilte das Restaurant mit:

“Es ist nicht unsere Unternehmenspolitik, den Müttern zu sagen, wo sie stillen sollen. Wir könnend nicht ändern, was passiert ist, aber wir werden alles tun, um sicherzustellen, dass es nicht wieder passiert.”

Letztlich sei es der Fehler des Mitarbeiters gewesen, wie das Restaurant zugab.

(lp)